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	<title>Fernreise weltweit &#187; Bolivien</title>
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	<description>Individuelle Reise-Tipps für Fernreisen in die ganze Welt</description>
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		<title>Bolivien: Der Salar de Uyuni</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 17:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Salar de Uyuni]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Salar de Uyuni in Bolivien ist die größte Salzfläche der Welt. Ein Ausflug in dieses riesige Salzgebiet gehört zu einer Bolivien-Reise unbedingt dazu. Der Salar de Uyuni in Bolivien Der Salar de Uyuni in Bolivien ist etwa 160 km breit und 135 km lang. Die Salzkruste ist zwischen zwei und sieben Meter dick. Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3120/3225996070_8115fdbfb3.jpg?v=0" alt="Der Salar de Uyuni in Bolivien ist die größte Salzfläche der Erde." width="360" height="270" /><p class="wp-caption-text">Der Salar de Uyuni in Bolivien ist die größte Salzfläche der Erde.</p></div>
<p><strong>Der Salar de Uyuni in Bolivien ist die größte Salzfläche der Welt. Ein Ausflug in dieses riesige Salzgebiet gehört zu einer Bolivien-Reise unbedingt dazu. <span id="more-71"></span></strong></p>
<h4>Der Salar de Uyuni in Bolivien</h4>
<p>Der Salar de Uyuni in <a href="http://www.ginolas.de/index.php?id=115">Bolivien</a> ist etwa 160 km breit und 135 km lang. Die Salzkruste ist zwischen zwei und sieben Meter dick. Von den Einheimischen wird der Salar auch “Weißes Meer” genannt. In einem Jahr werden hier rund 20.000 Tonnen Salz gefördert. Auch Lithium liegt im Salar de Uyuni verborgen, wird derzeit jedoch noch nicht abgebaut. Insgesamt sollen im Salar etwa 9 Millionen Tonnen Lithium liegen &#8211; knapp 75% des derzeit bekannten Weltvorkkommens.</p>
<p>Einst gehörte der Salar de Uyuni zu dem großen Anden-Binnenmeer <em>Lago Minchíns</em>. Der Ursee trocknete bereits vor Jahrmillionen aus und hinterließ kleinere Altiplano-Seen und Salare.</p>
<p>In der Trockenzeit faszinieren die geborstenen Salzaugen und die scheinbar unendliche weiße Weite. In der Regenzeit steht der Salar zwar unter Wasser, dennoch kann mit Jeeps meist ein gutes Stück ins Innere des Salars vorgedrungen werden, der dann in sattem Blau glänzt. In der Trockenzeit sieht man bei Colchani die Arbeiter mit Äxten große Salzblöcke aus dem Boden schlagen, die dann in einer etwas schiefen Salzmühle weiterverarbeitet werden.</p>
<p>Die berühmte <em>Isla Pescado</em> oder <em>Isla Incahuasi</em> kann jedoch nur in der Trockenzeit besucht werden, da das Wasser dort in der Regenzeit zu tief ist.  Die Isla Pescado hat ihren Namen aufgrund ihrer Form, die der eines Fisches gleicht. Es handelt sich um eine Insel mitten im Salar de Uyuni, auf der zahlreiche Kakteen wachsen. Zudem leben dort verschiedene Vögel und eine Chinchilla-Art. Die Kakteen der Isla Pescado werden bis zu 12 Meter hoch und sind zum Teil bis zu 1200 Jahre alt.</p>
<p>Vor Ort kan auch ein Salzhotel besichtigt werden und wer will kann dort auch eine oder mehrere Nächte verbringen. Das Hotel, wie auch die Einrichtung mit Betten, Stühlen, Tischen und vielem mehr sind komplett aus Salz des Salar de Uyuni gefertigt.</p>
<h4>Bilder des Salar de Uyuni in Bolivien (aufgenommen in der Regenzeit)</h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3116/3225138983_3d96589778.jpg?v=0" alt="Auf dem Weg zum Salar begegnen einem Häuser aus Salz." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Salar begegnen einem Häuser aus Salz.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3116/3225996846_de1ddd07e8.jpg?v=0" alt="Auch in der regenzeit kann der salar de Uyuni meist ein Stück weit befahren werden." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Auch in der Regenzeit kann der Salar de Uyuni meist ein Stück weit befahren werden.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3500/3225996360_25d3956f35.jpg?v=0" alt="Das Wasser ist nicht tief und wer will, kann auch zu Fuß gehen." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Das Wasser ist nicht tief und wer will, kann auch zu Fuß gehen.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3098/3225139147_73f8a6c970.jpg?v=0" alt="Im überfluteten Salar de Uyuni spiegeln sich Himmel und Berge und es ist kaum auzumachen wo der Boden aufhört und der Himmel anfängt." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Im überfluteten Salar de Uyuni spiegeln sich Himmel und Berge und es ist kaum auzumachen wo der Boden aufhört und der Himmel anfängt.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3508/3225139495_2bb4c0e1e5.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3317/3225139761_5c9475de83.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3379/3225996646_6dd03ef185.jpg?v=0" alt="Nach einem Spaziergang durch den übefluteten Salar sind die Beine und Füße voller Salz." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Nach einem Spaziergang durch den übefluteten Salar sind die Beine und Füße voller Salz.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Salar de Uyuni, Salzwüste, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3268/3225138775_666151976e.jpg?v=0" alt="Ein Sonnenuntergang über dem Salar de Uyuni in Bolivien ist ein ganz besonderes Erlebnis." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Ein Sonnenuntergang über dem Salar de Uyuni in Bolivien ist ein ganz besonderes Erlebnis.</p>
</div>
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		<title>Bolivien: Die Minen von Potosí</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 19:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Minen]]></category>
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		<description><![CDATA[Potosí liegt zwischen 3976 m und 4070 m Höhe und gilt damit als höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Die Einwohner von Potosí leben seit Gründung der Stadt fast ausschließlich vom Bergbau. Daran hat sich bis heute nichts geändert und auch die Arbeitsbedingungen unter denen die Mineros in Potosí schuften wirken wie aus längst vergangenen Zeiten. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3231/2875623385_76a95690e1.jpg?v=0" alt="Eingang zu einer typischen Mine im Cerro Rico..." width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Eingang zu einer typischen Mine im Cerro Rico in Potosí.</p></div>
<p><strong>Potosí liegt zwischen 3976 m und 4070 m Höhe und gilt damit als höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Die Einwohner von Potosí leben seit Gründung der Stadt fast ausschließlich vom Bergbau. Daran hat sich bis heute nichts geändert und auch die Arbeitsbedingungen unter denen die Mineros in Potosí schuften wirken wie aus längst vergangenen Zeiten. Für Touristen ist es möglich die Minen zu besichtigen und einen Einblick in die schwere Arbeit der Mineros zu erlangen. Eine derartige Tour ist für viele Bolivien-Reisende eines der prägendsten, interessantesten und auch erschütterndsten Erlebnisse auf ihrer Reise.<span id="more-120"></span></strong></p>
<h4><strong> Geschichte von Potosí </strong></h4>
<p>Bereits die Inka sollen am <em>Cerro Rico</em> (4830 m) (auf Quechua <em>Sumaj Orcko</em> = “Heiliger Berg”), dem alles bestimmenden Berg von Potosí in <a href="http://www.reisefrage.net/tag/bolivien/1">Bolivien</a>, Silber gefördert haben. 1545 soll der Indio Diego Huallpa auf der Suche nach entlaufenen Lamas einem Irrlicht gefolgt und so auf eine Silbermine gestoßen sein. Von diesem Zeitpunkt an wurde die Ausbeutung des Berges in großem Stil von den spanischen Besatzern vorangetrieben. Am 10. April 1554 wurde die Stadt Potosí gegründet. Ganze Dörfer von Hochlandbewohnern wurden zur Arbeit in den Silberminen gezwungen. Millionen von indianischen Zwangsarbeitern schufteten sich zu Tode.</p>
<p>1553 wurde Potosí von Kaiser Karl V. zur <em>Villa Imperial</em> erhoben und trug von nun an den kaiserlichen Doppeladler im Wappen. Der Reichtum lockte unvorstellbare Menschennmassen in die Stadt und bereits 1573 zählte Potosí 120.000 Einwohner. 1650 hatte Potosí mit nahezu 160.000 Einwohnern eine größere Bevölkerung als Madrid, Paris oder Rom zu dieser Zeit. Damit war Potosí die größte Stadt des amerikanischen Doppelkontinents und eine der größten Städte der Welt. Die Stadt soll eine einzige Pracht gewesen sein, mit vergoldeten Kirchen, edlen Stadtpalästen, Straßenpflastern aus Silber und unzähligen Schanklokalen.</p>
<p>Die Kassen der spanischen Besatzer waren leer und Potosí avancierte zur Schatzkammer. Die Gier stieg ins unermessliche. Bis 1660 wurden aus dem Cerro Rico 16.000 Tonnen Silber herausgeholt, bis heute über 46.000 Tonnen.</p>
<p>Im 18. Jahrhundert war der Berg so gut wie ausgebeutet und die Silberadern versiegten. Damit kam der Absturz Potosís in die Bedeutungslosigkeit und die Zahl der Einwohner sank unter 10.000. Erst als Zinn wertvoller wurde, begann ein erneuter Aufschwung der Stadt mit dem Abbau von Zinnerz, der um 1913 seinen Höhepunkt fand. 1952 wurden die Zinnminen verstaatlicht und die staatliche Gesellschaft COMIBOL (Corporación Minera de Bolivia) wurde gegründet. Nach dem großen Zusammenbruch des Zinnmarktes 1986 privatisierte Bolivien die Minen wieder Stück für Stück.</p>
<p>Noch heute lebt Potosí vom Bergbau. Der Cerro Rico ist inzwischen durchlöchert wie ein Schweizer Käse und wird stückweise gesprengt. In erster Linie werden Zinn und Zink abgebaut, doch erst viele Tonnen Gestein ergeben einige Kilogramm Erz.</p>
<h4><strong> Arbeitsbedingungen in den Minen von Potosí<br />
</strong></h4>
<p>Bei den Zwangsarbeitern im 16. und 17. Jahrhundert galt Potosí als “Eingang zur Hölle”. Bis zum 18. Jahrhundert sollen bis zu 8 Millionen Indigenas den Tod gefunden haben. Wenn sie nicht durch Unfälle in den Stollen starben, erlagen sie früher oder später den unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Nicht nur die knochenharte Arbeit in einer Höhe von über 4000 m machte vielen zu schaffen, sondern Staub, Asbest und giftige Dämpfe in den Minen ließen die Arbeiter tödlich erkranken. Zudem wurde Quecksilber als Scheidemittel eingesetzt, was häufig Vergiftungen mit tödlichem Ausgang zur Folge hatte. Der geplante Einsatz von schwarzen Sklaven scheiterte aufgrund der dünnen Luft und des geringen Sauerstoffgehalts in über 4000 m Höhe. Die schwarzen Sklaven, die derartige Höhen nicht gewohnt waren, starben bereits bevor sie für die Arbeit in den Stollen eingesetzt werden konnten.</p>
<p>Bis heute haben sich die Arbeitsbedingungen kaum geändert. Sie sind in keinster Weise mit den Arbeitsbedingungen in <a href="http://www.gutefrage.net/tag/europa/1">Europa</a> zu vergleichen. Noch immer stirbt im Durchschnitt ein Minenarbeiter pro Tag. Davon 70% an Staublunge, 30% an Unfällen innerhalb der Minen, wie etwa Explosionen. Die meisten Arbeiter haben außer einem Helm keine Schutzkleidung. Atemmasken sieht man keine und nur sehr wenige tragen zum Schutz ein Tuch vor dem Mund, da dieses aufgrund der großen Höhe und dem damit verbundenen niedrigen Sauerstoffgehalt das Atmen noch zusätzlich erschwert und auch die Hitze in den Stollen und die damit verbundene stickige Luft veranlassen die meisten Mineros dazu, sich das Atmen nicht noch durch ein Tuch vor Mund und Nase zu erschweren. So sind sie noch immer schutzlos Staub, Asbest und giftigen Gasen wie Arsengas, Schwefeldämpfen oder Grubengas ausgesetzt.</p>
<p>Im Schnitt dauert es etwa 10 Jahre bis ein Minero tödlich erkrankt, wenn er regelmäßig in den Minen arbeitet. Die Durchschnitttliche Lebenserwartung eines Mineros beträgt 40-50 Jahre. Auch Kinderarbeit ist in den Minen von Potosí nichts ungewöhnliches und wird selbst vor den Touristen in keinster Weise versteckt. Zwar ist Kinderarbeit in Bolivien offiziell verboten, doch in den Minen von Potosí herrschen andere Gesetze. So arbeiten noch heute über 700 Kinder von 9-14 Jahren oder sogar noch jünger in den Minen von Potosí.</p>
<h4><strong> Potosí und seine Minen </strong></h4>
<p>Die Mineros arbeiten entweder für COMIBOL, im Verbund von Bergbau-Koopertiven oder als private Mineros. Die ganze Stadt ist mit dem Bergbau verbunden und so gibt es für die Menschen hier kaum Alternativen zum Beruf des Minenarbeiters. Viele nehmen sich vor, nur wenige Jahre in den Minen zu arbeiten und sich dann etwas anderes aufzubauen, doch aus den Gesprächen mit den Mineros wird deutlich, dass noch viele an das große Glück glauben. Nach einiger Zeit in einer Kooperativa, kann sich ein Minero selbstständig machen und sich einen eigenen Stollen suchen. Findet er dann eine Mineralienader, so gehört sie ihm. Auf diese Weise sind schon einige sehr wenige reich geworden und für die Mineros ist die Arbeit wie eine Art Lottospiel, bei dem sie jeden Tag das ganz große Los ziehen könnten. Zudem verdienen die Mineros im Vergleich zu anderen Arbeitern in Bolivien relativ gut. Diese Umstände führen dazu, dass viele Mineros nicht mehr aufhören, bis sie sterben, obwohl sie eigentlich andere Pläne hatten.</p>
<p>Inzwischen entwickelt sich Potosí mit seinen Minen zu einer interessanten Stadt für Touristen, so dass neben der Minenarbeit auch in der Tourismus-Branche einige alternative Berufe für die Bewohner von Potosí entstehen. Minenarbeiter, die den Absprung geschafft haben, führen Besichtigungen in den Minen durch, andere eröffnen Hostals oder Restaurants. Doch auch die Touristen kommen wohl nur solange der Bergbau weiterhin betrieben wird und somit lebt Potosí nach wie vor fast nur von seinen Minen.</p>
<p>Da der Berg inzwischen schon voellig durchloechert ist, schaetzen Experten, dass hier noch ca. 5-10 Jahre abgebaut werden kann. Wenn irgendwann aus dem Berg nichts mehr herauszuholen ist, wird Potosi wohl eine gigantische Geisterstadt.</p>
<h4><strong> Eine Tour in die Minen von Potosí </strong></h4>
<p>Wer eine Tour in die Minen von Potosí macht, sollte soweit höhenakklimatisiert sein, dass ihm nicht bereits nach wenigen Schritten die Puste ausgeht. Menschen mit Klaustrophobie-Ängsten oder Atemproblemen wie Asthma sowie Übergewichtige sollten von einer Besichtigung absehen, da zum Teil auf allen Vieren durch heiße, enge und staubige Gänge gekrochen werden muss.</p>
<p>Insgesamt gibt es am Cerro Rico inzwischen über 300 Mineneingänge. Führungen können problemlos in den vielen Reiseagenturen in Potosí gebucht werden. Hierbei können sowohl private Stollen der Minenarbeiter, als auch Minen der Cooperativas besichtigt werden.</p>
<p>Am besten ist es, sich verschiedene Angebote einzuholen und dann nach dem persönlichen Interesse zu entscheiden. Sinnvoll ist es darauf zu achten, einen Führer zu buchen, der früher selbst in den Minen gearbeitet hat, da diese viele unglaublich interessante Geschichten zu erzählen haben. Zudem sollte man fragen, ob man vor der Besichtigung auch eine der Verarbeitungsstätten zu sehen bekommt. An diesen erlangt man einen sehr authentischen Einblick in die Verarbeitung der Tonnen von Geröll, die die Mineros aus den Stollen bringen und in die Gewinnung der reinen Erze.</p>
<p>Desweiteren sollte man danach fragen, ob ein Teil der Kosten für die Minenbesichtigung den Mineos direkt zu Gute kommt, was in der Regel der Fall ist.</p>
<p>Nach der Besichtigung der Verarbeitungsstätte laufen die Touren meist ähnlich ab. Zunächst fährt man auf den <em>Mercado de los Mineros</em>. Hier kaufen die Touristen Mitbringsel für die Minenarbeiter. Für gewöhnlich handelt es sich hierbei um Kokablätter, Softdrinks, unglaublich starke Zigaretten, 96-pozentigen Alkohol und Dynamit.</p>
<p>Der Markt der Mineros gilt als einziger öffentlicher Markt der Welt, auf dem JEDER, egal ob Kind oder Erwachsener, Einheimischer oder Tourist, legal Dynamit kaufen kann. Hier sollte man neben den Dynamitstangen für die Mineros auch noch ein paar für die eigene Gruppe kaufen. Die Führer basteln dann nach der Minenbesichtigung Bomben für eine Demonstration der gewaltigen Sprengkraft. Dieses Spektakel sollte sich niemand entgehen lassen.</p>
<p>Die Kokablätter sind für die Mineros sehr wichtig, da es ohne kaum möglich ist täglich 8 Stunden unter Tage zu arbeiten. Daher sieht man in den Minen auch kaum einen Arbeiter ohne dicke Kokabacke.</p>
<p>Den 96-prozentigen Alkohol trinken die Mineros immer freitags zum Ausklang der Woche. Zunächst pur, später dann verdünnt mit Wasser…</p>
<p>Jedem, der eine Tour in die Minen macht, sollte bewusst sein, dass es kein reiner Spaß ist. Die Arbeitsbedingung sind erschütternd, insbesondere, wenn in der Mine, die man besichtigt, auch Kinder arbeiten. Zudem ist die Tour auch körperlich anstrengend und nach 2 Stunden in den Minen fühlen sich die Lunge und der ganze Körper bereits wie vergiftet an. Denn auch, wenn die Minen belüftet werden, besteht die Möglichkeit, dass in den Stollen giftige Dämpfe (z.B. Arsengas, Schwefeldämpfe oder Grubengas) eingeatmet werden. Es kann sein, dass es durch knietiefes Wasser oder durch extrem enge, zum Teil nur einmeterhohe Schächte geht. Innerhalb des Berges kann es bis zu 40° Grad betragen, wohingegen es außerhalb der Minen empfindlich kalt ist.</p>
<p>Eine Tour dauert in der Regel den ganzen Tag, wovon etwa 2-3 Stunden in der Mine verbracht werden. Der Touranbieter stellt Helm mit Stirnlampe sowie Hose und Jacke zum Schutz gegen Dreck. Viele bieten als zumindest geringfügigen Schutz für die Atemwege Bandanas zum Verkauf an. Wer ein eigenes Tuch oder ähnliches hat: mitnehmen.  Auch eine kleine Flasche Wasser sollte man dabei haben.</p>
<h4><strong> Bilder einer Tour zu den Minen von Potosí </strong></h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3221/2876452076_1d88a34a38.jpg?v=0" alt="Die Minenstadt Potosí in Bolivien." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Minenstadt Potosí in Bolivien.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3086/2875623077_44f7d50882.jpg?v=0" alt="Der Cerro Rico in Potosí." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Cerro Rico in Potosí.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3265/2876451498_2eb68310ed.jpg?v=0" alt="Der Markt der Mineros." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Mercado de los Mineros.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3256/2875622567_c2ff207cef.jpg?v=0" alt="Hier kann jeder legal Dynamit kaufen." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Hier kann jeder legal Dynamit kaufen.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3069/2875622929_7e13a8c572.jpg?v=0" alt="Verarbeitungsstätte für das Gestein aus den Minen." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Verarbeitungsstätte für das Gestein aus den Minen.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3246/2875623581_47c96aecd3.jpg?v=0" alt="Die Mineros arbeiten schwer." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Mineros arbeiten schwer.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3280/2875623723_a892939a38.jpg?v=0" alt="So gut wie alle Mineros haben dicke Kokabacken, da es ohne Koka kaum möglich ist jeden Tag 8 Stunden in den Minen zu arbeiten." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">So gut wie alle Mineros haben dicke Kokabacken, da es ohne Koka kaum möglich ist jeden Tag 8 Stunden in den Minen zu arbeiten.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3100/2876452758_b523ebf62e.jpg?v=0" alt="Am Anfang sind die Gänge noch einigermaßen breit und hoch." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Am Anfang sind die Gänge noch einigermaßen breit und hoch.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3288/2876452954_929f5c5cf2.jpg?v=0" alt="Je tiefer man in die Minen vordringt, desto enger werden die Schächte." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Je tiefer man in die Minen vordringt, desto enger werden die Schächte.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3103/2875624209_eef66371b5.jpg?v=0" alt="Bei der Arbeit. De Mineros müssen noch beinahe alles von Hand machen. Maschinen gibt es kaum." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Bei der Arbeit. Die Mineros müssen noch beinahe alles von Hand machen. Maschinen gibt es kaum.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3223/2875624781_d2bdc8e295.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3226/2875624913_ce46af208a.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3250/2876453906_ceae16676b.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3283/2876454024_d7c19ea3f3.jpg?v=0" alt="Der Ausgang." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Ausgang.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Minen von Potosí" src="http://farm4.static.flickr.com/3194/2876454236_73c6f022a4.jpg?v=0" alt="Aus dem Dynamit basteln die Führer kleine Bomben, um eine Demonstration der gewaltigen Sprengkraft zu geben." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Aus dem Dynamit basteln die Führer kleine Bomben, um eine Demonstration der gewaltigen Sprengkraft zu geben.</p>
</div>
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		<title>Bolivien: Rurrenabaque: Pampa</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 20:09:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Rurrenabaque]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Tour durch die Pampa in Bolivien ist ein unvergessliches Erlebnis. Hier hat man die seltene Möglichkeit, eine große Zahl verschiedener exotischer Tiere in der freien Wildbahn zu beobachten. In Rurrenabaque werden viele gute Touren in die Pampa angeboten. Hierbei sollte allerdings auch einiges beachtet werden. Die Anfahrt nach Rurrenabaque Rurrenabaque, auch liebevoll Rurre genannt,  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3156/2854143096_d2eb2cf473.jpg?v=0" alt="" width="300" height="400" /><strong>Eine Tour durch die Pampa in Bolivien ist ein unvergessliches Erlebnis. Hier hat man die seltene Möglichkeit, eine große Zahl verschiedener exotischer Tiere in der freien Wildbahn zu beobachten. In Rurrenabaque werden viele gute Touren in die Pampa angeboten. Hierbei sollte allerdings auch einiges beachtet werden. <span id="more-78"></span></strong></p>
<h4><strong> Die Anfahrt nach Rurrenabaque </strong></h4>
<p>Rurrenabaque, auch liebevoll Rurre genannt,  ist ein Urwaldkaff mit nicht einmal 7000 Einwohnern. Die Kleinstadt liegt im Amazonasbecken und gehört zum Departamento Beni in Bolivien. Die Fahrtzeit von La Paz oder Trinidad beträgt mit dem Bus 12 &#8211; 18 Stunden. In der Regenzeit dauert es häufig noch länger. Bei starken Regenfällen ist die Straße oftmals überhaupt nicht befahrbar.</p>
<p>Viele Besucher entscheiden sich für einen der Inlandsflüge, die zwischen 30,- und 60,- Euro kosten (one way). Der Flughafen in Rurrenabaque besteht lediglich aus einer kleinen Graspiste. In der Regenzeit ist diese oft aufgeweicht, sodass die Maschinen weder starten noch landen können. Daher passiert es häufig, dass man einfach mal ein paar Tage in Rurrenabaque festsitzt und man nur darauf warten kann, dass es aufhört zu regnen. Wer also in der Regenzeit nach Rurrenabaque will, sollte genug Zeit und Geduld mitbringen.</p>
<h4><strong> Die Tour-Organisation </strong></h4>
<p>Von Rurrenabaque aus können sowohl schöne Touren in den Urwald, als auch in die Pampa gebucht werden. Auch hier nimmt der <a href="http://www.gutefrage.net/tag/tourismus/1">Tourismus</a> immer mehr zu und die Konkurrenz unter den Anbietern ist sehr groß. Daher nehmen viele Anbieter keine Rücksicht auf Tiere und Pflanzen, um ihren Kunden ein möglichst unvergessliches Erlebnis zu garantieren. So werden beispielsweise Anacondas aus ihren Höhlen gezerrt, um sie den begeisterten Touristen für einen Schnappschuss um den Hals zu legen. Dabei vergessen viele, dass dies nicht nur einen enormen Stress für die Tiere darstellt, sondern der Mix aus Insektenschutzmittel und Sonnencreme auf der Haut der Besucher auch tödlich für die Tiere sein kann. Desweiteren wird oft versucht Flussdelfine durch Motorengeräusche anzulocken und bereits jetzt ist häufig ein öliger Film auf den Wasserwegen durch die Pampa zu bemerken.</p>
<p>Um einen ökologisch verträglichen Anbieter zu finden, sollte man sich mit anderen Touristen, die bereits eine Tour gemacht haben austauschen. Zudem liegen in der Touristeninformation Listen über Leistungsfähigkeit, Qualität und Tourverlauf der einzelnen Anbieter aus, in die jeder Besucher seine Meinung eintragen kann. In vielen Hostals hängen auch Listen der geprüften und lizensierten Anbieter aus, an die man sich unbedingt halten sollte. Ein guter Anbieter, der auch einschreitet, wenn die Touristen einmal wieder verführt sind die Affen mit kleinen Leckereien anzulocken, ist Fluvial Tours.</p>
<p>Besonders wichtig für eine Tour in die Pampa ist ein sehr guter Mückenschutz.</p>
<h4><strong> Die Pampa in Bolivien </strong></h4>
<p>Die Pampa (häufig auch Pampas) ist eine Grassteppe in Südamerika. Sie wird im Westen von den Anden und im Osten vom Atlantik begrenzt. Neben Bolivien erstreckt sich die Pampa vorallem in Uruguay, Argentinien und Brasilien.</p>
<h4><strong>Eine Tour durch die Pampa </strong></h4>
<p>Eine Tour durch die Pampa in Bolivien dauert in der Regel 3 Tage.</p>
<p>Am ersten Tag geht es mit dem Jeep in etwa 3 Stunden in das kleine Dorf Santa Rosa. Von hier aus geht es mit dem Boot weiter den Rio Yucumo entlang. Die meisten Anbieter haben eine eigene einfache Lodge, sodass sich die Fahrzeit danach richtet, wo man untergebracht ist. Für gewöhnlich handelt es sich hierbei um 1-2 Stunden.</p>
<p>Im weiteren Verlauf geht es an den einzelnen Tagen zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten mit dem Boot durch die Pampa, um die reichhaltige Flora und Fauna zu bestaunen. An einem Nachmittag macht man sich auch zu Fuß auf die Suche nach Anacondas. In der Trockenzeit ist die Wahrscheinlichkeit Anacondas und Capybaras (Wasserschweine) zu sehen um einiges größer, als in der Regenzeit. Dafür sind in der Regenzeit aufgrund des höheren Wasserstandes sehr viel mehr der possierlichen rosanen Flussdelfine unterwegs, die dann springend mehrmals täglich das Boot begleiten.</p>
<p>Ansonsten sind die verschiedensten Vögel wie Tukane, Paradiesvögel und viele mehr zu beobachten. Man bekommt diverse Affenarten, wie Brüllaffen, Totenkopfäffchen und andere zu Gesicht und vor allem Alligatoren, Kaimane und Schildkröten sind allgegenwärtig.</p>
<h4><strong> Bilder zur Pampa in Bolivien</strong></h4>
<p>(Alle Aufnahmen wurden in der Regenzeit gemacht.)</p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3225/2853308073_58ca4be3f4.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3197/2854144730_29311a8f2a.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3017/2854144970_385c8767ac.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3184/2853308515_5ed316c257.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3202/2854142768_c3e4e61455.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3146/2854142994_e09eb527aa.jpg?v=0" alt="Eine typische Lodge in der Pampa von Bolivien" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Eine typische Lodge in der Pampa von Bolivien.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3255/2854143422_c1aeb1ddb0.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3083/2853308965_959c98ac3b.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3232/2853310053_010f5b4b99.jpg?v=0" alt="Da von den Lodges immer wieder Küchenabfälle für die Alligatoren und Kaimane abfallen, kommen diese häufig gefährlich nah." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Da von den Lodges immer wieder Küchenabfälle für die Alligatoren und Kaimane abfallen, kommen diese häufig gefährlich nah.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3008/2853310239_7c0c4060e1.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3135/2854142500_5bf7bc626d.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3160/2853307083_b997f266bc.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3029/2853309403_3823917523.jpg?v=0" alt="" width="375" height="500" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3036/2854190622_d6a3282deb.jpg?v=0" alt="Ein Flussdelfin" width="375" height="450" /></p>
<p class="wp-caption-text">Ein Flussdelfin</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><a href="Auf%20der%20Suche%20nach%20Anacondas%20geht%20es%20in%20der%20Regenzeit%20durch%20zum%20Teil%20oberschenkeltiefes%20Wasser."><img title="Pampa Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3268/2854143562_e57543479e.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p class="wp-caption-text">Auf der Suche nach Anacondas geht es in der Regenzeit durch zum Teil oberschenkeltiefes Wasser.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Rurrenabaque Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3183/2853310369_e3e9d1ba44.jpg?v=0" alt="Rurrenabaque Bolivien" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Flughafen in Rurrenabaque</p>
</div>
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		<title>Bolivien: Gletscher: Huayna Potosí</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 14:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Huayna Potosí]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Huayna Potosí liegt etwa 25 km nördlich von La Paz. Er ist 6088 m hoch und gilt aufgrund seiner geringen Steigungen als einer der leichtesten 6000er der Welt. Daher ist er nicht nur für geübte Bergsteiger, sondern auch für abenteuerlustige Touristen aller Art ein beliebtes Ziel in Bolivien. Vorbereitungen für die Besteigung des Huayna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 325px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Huayna Potosi Gletscher Bolivien La Paz " src="http://farm3.static.flickr.com/2335/2268257872_b046a454ff.jpg?v=0" alt="" width="315" height="237" /><p class="wp-caption-text">Der Gletscher Huayna Potosí in Bolivien.</p></div>
<p><strong>Der Huayna Potosí liegt etwa 25 km nördlich von La Paz. Er ist 6088 m hoch und gilt aufgrund seiner geringen Steigungen als einer der leichtesten 6000er der Welt. Daher ist er nicht nur für geübte Bergsteiger, sondern auch für abenteuerlustige Touristen aller Art ein beliebtes Ziel in Bolivien.<span id="more-98"></span></strong></p>
<h4><strong> Vorbereitungen für die Besteigung des Huayna Potosí </strong></h4>
<p>Das wichtigste vor der Besteigung des Gletschers ist eine ausreichende Akklimatisierung. Man sollte bereits einige Tage auf über 3000 Meter verbracht haben. Wer sich nicht sicher ist, ob er die Höhe schon ausreichend verträgt, kann zum “Testen” zunächst auf den Gipfel des Chacaltaya (5421 m), der ebenfalls in Bolivien und der Nähe von La Paz liegt. Hier kann man bis auf etwa 5300 m mit dem Auto hochfahren. Wer möchte kann die letzten 100 Meter zum Gipfel zu Fuß zurücklegen und sich einige Zeit auf über 5400 m Höhe aufhalten. Wem das keine Probleme bereitet, der kann auch den Aufstieg zum Huayna Potosí wagen, der vom Gipfel des Chacaltaya bei schönem Wetter übrigens wunderbar zu sehen ist. Wer seine Tour auf den Huyana Potosí bei einem Anbieter in La Paz bucht bekommt diese Ein-Tages-Test-Tour auf Anfrage meist umsonst dazu.</p>
<p>Touren auf den Huayna Potosí können überall in La Paz vor Ort gebucht werden. Man sollte darauf achten, dass die Führer eine Lizenz besitzen und sich diese auch zeigen lassen. Zudem sollten neben einem Führer nie mehr als zwei Leute in einer Seilschaft gehen. Die komplette Ausrüstung (von Hose und Jacke über Mütze und Handschuhe, Seil, Bergschuhe, Steigeisen, Eispickel, etc.) kann gemietet werden und ist im Tourpreis meist enthalten.</p>
<p>Die Besteigung des Gletschers Huayna Potosí selbst kann als 2- oder 3-Tages-Tour gebucht werden. Wer drei Tage bucht hat den Vorteil, dass er am Fuß des Gletschers noch ein bisschen Eisklettern darf. Allerdings kann es auch ein Nachteil sein, da dann bereits die erste Nacht in großer Höhe und in einer kalten, unbeheizten Hütte verbracht wird, was schon so manchen um den, für dieses Vorhaben überaus wichtigen, Schlaf gebracht hat. Daher kann es passieren, dass aufgrund der Müdigkeit schließlich die Kraft für den vollen Aufstieg fehlt. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und muss jeder selbst entscheiden.</p>
<h4><strong> Der Aufstieg zum Gipfel des Huayna Potosí </strong></h4>
<p>Am ersten Tag geht es mit schwerem Gepäck (Eispickel, Steigeisen, schwere Bergschuhe, etc.) zum Refugio, dem Campo Alto Roca auf 5130 m. Da es nur selten einen richtigen Weg gibt und die Strecke zumeist über unwegsames Geröll und Felsbrocken führt, gestaltet sich der Aufstieg mit all dem Gepäck bereits schon hier sehr anstrengend. Die Strecke dauert etwa 2-3 Stunden.</p>
<p>Im Basecamp sollte man dann versuchen nach einer heißen Suppe möglichst bald schlafen zu gehen. Besonders wichtig ist es, einen wirklich warmen Schlafsack dabei zu haben, da auch diese Hütte nicht beheizt ist. Nur wenige finden in dieser Höhe wirklich Schlaf. In einem kleinen Raum mit etwa 12 anderen Personen schwindet der ohnehin schon spärliche Sauerstoff schnell dahin, sodass es häufig nicht lange dauert bis die ersten, nicht ausreichend akklimatisierten, über Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Atemnot klagen.</p>
<p>Nach ein paar meist unruhigen Stunden beginnt um 24 Uhr nach einer kurzen Stärkung der Aufstieg zum Gipfel des Huayna Potosí. Häufig ist es hilfreich vor dem Aufstieg noch ein Aspirin zu nehmen, da dieses das Blut verdünnt und daher manchen höhenbedingten Beschwerden vorbeugen kann.</p>
<p>Die Besteigung des Gletschers beginnt nachts, da dann der Schnee und das Eis noch fester sind. Dadurch sind die Eisbrücken über die Gletscherspalten noch hart und es besteht ein sehr viel geringeres Risiko einzustürzen. Zudem ist die Lawinengefahr geringer. Der Gipfel sollte zum Sonnenaufgang erreicht sein, damit Eis und Schnee auch beim Abstieg noch ausreichend fest sind.</p>
<p>Der Aufstieg selbst ist trotz der geringen Steigungen für ungeübte beschwerlich. In Zeitlupentempo wird rhythmisch ein Fuß vor den anderen gesetzt, da man sonst aufgrund des geringen Sauerstoffgehalts schnell außer Puste ist und viel zu viel und viel zu schnell Kraft verliert.</p>
<p>Trotz allem lohnt sich die Anstrengung. Wenn langsam die Sonne aufgeht, eröffnet sich ein fantastischer Blick. Man sieht nur eine riesige Fläche aus unberührtem weißen Schnee, einzig durchzogen von den eigenen Fußspuren. An verschiedenen Stellen leuchtet das kühle und klare Blau des Gletschereises durch. Man befindet sich über den Wolken, durch die sich die Spitzen der umliegenden Berge bohren. Dieser Blick und das Gefühl, diesen Weg geschafft zu haben sind unvergleichlich und unvergesslich.</p>
<h4><strong> Bilder der Besteigung des Huayna Potosí </strong></h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Chacaltaya, Huayna Potosí, Bolivien, Gletscher" src="http://farm4.static.flickr.com/3229/2788885745_77eda48bab.jpg?v=0" alt="Der Blick vom Chacaltaya auf den Huayna Potosí in Bolivien" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Blick vom Chacaltaya auf den Huayna Potosí in Bolivien.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huayna Potosí, Bolivien, Gletscher" src="http://farm4.static.flickr.com/3242/2789738374_f03e13ffbb.jpg?v=0" alt="Der Aufstieg zum Refugio Alto Roca auf 51 m" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Aufstieg zum Refugio Campo Alto Roca auf 5130 m.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huayna Potosí, Bolivien, Gletscher" src="http://farm4.static.flickr.com/3105/2788885947_d7e4ef8fc1.jpg?v=0" alt="Auf dem Weg zum Gipfel des Gletschers Huayna Potosí in Bolivien." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Gipfel des Gletschers Huayna Potosí in Bolivien.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huayna Potosí, Gletscher, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3129/2788886157_9a9e852fd6.jpg?v=0" alt="Auf dem weißen Schneefeld über den Wolken ist nichts anders zu sehen, als die eigenen Fußspuren." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Auf dem weißen Schneefeld über den Wolken ist nichts anderes zu sehen, als die eigenen Fußspuren.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Huayna Potosí, Gletscher, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3055/2788886493_dba4f993a3.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huayna Potosí, Gletscher, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3292/2788886601_f36d797f28.jpg?v=0" alt="Durch die Wolkendecke bohren sich die Gipfel der umliegenden Berge." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Durch die Wolkendecke bohren sich die Gipfel der umliegenden Berge.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Huayna Potosí, Gletscher, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3074/2789738618_30e767cfc5.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Huayna Potosí, Gletscher, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3281/2788886771_ef8133953c.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Huayna Potosí, Gletscher, Bolivien" src="http://farm4.static.flickr.com/3247/2789739372_c641be79d6.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
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		<title>Peru und Bolivien: Gesundheits-Tipps für unterwegs</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 15:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Magen- und Darmstörungen sowie Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme sind bei Peru- und Bolivien-Reisenden aufgrund der allgemeinen Umstellung, der Höhenlage, des ungewohnten Essens und des verschmutzten Wassers durchaus “normal”. Einige Grundregeln sollten beachtet werden, doch übertriebene Vorsicht ist nicht angebracht. Um gesundheitlichen Problemen während der Reise vorzubeugen, gibt es einige hilfreiche Tipps für unterwegs. Für die Gesundheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Magen- und Darmstörungen sowie Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme sind bei Peru- und Bolivien-Reisenden aufgrund der allgemeinen Umstellung, der Höhenlage, des ungewohnten Essens und des verschmutzten Wassers durchaus “normal”. Einige Grundregeln sollten beachtet werden, doch übertriebene Vorsicht ist nicht angebracht. Um gesundheitlichen Problemen während der Reise vorzubeugen, gibt es einige hilfreiche Tipps für unterwegs.<span id="more-63"></span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Für die <a href="http://www.gesundheitsfrage.net/" target="_blank">Gesundheit</a> ist es ratsam, außerhalb des Hotels vor allem dort zu essen, wo auch viele Einheimische essen und sich vor und nach dem Essen, wie auch dem Toilettengang die Hände zu waschen. Beim Essen und Trinken sollte kein Wasser aus der Leitung benutzt werden &#8211; auch nicht beim Zähneputzen oder in Form von Eiswürfeln in Getränken. Besser Entkeimungstabletten benutzen oder gekauftes Wasser, bei dem immer darauf zu achten ist, dass die Flasche vorher noch nicht geöffnet wurde.</p>
<p style="text-align: left;">Beim Essen sollte auf Salat, rohes Gemüse, unschälbare Obstsorten, Eiscreme sowie rohe oder halbrohe Meerestiere und -früchte und rohes oder halbrohes Fleisch verzichtet werden. Trotzdem sollte man darauf achten, sich vitaminreich, durch viel schälbares Obst, zu ernähren. Besonders gut gegen Magenprobleme sind beispielsweise Papayas. Durch starkes Schwitzen verursachter Salzverlust kann durch stärkeres Salzen beim Essen ausgeglichen werden.</p>
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		<title>Höhenkrankheit (Soroche) in Peru und Bolivien</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 14:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Höhenkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Soroche]]></category>

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		<description><![CDATA[Häufig treten bei Peru- und Bolivien-Reisenden gesundheitliche Probleme aufgrund der zum Teil ungewohnten Höhenlage auf. La Paz, Potosi, Arequipa oder Cusco beispielsweise, liegen zwischen 2353 m und 4065 m Höhe. Hier ist es nicht selten, dass die Reisenden von der sogenannten Höhenkrankheit (Soroche) geplagt werden. Die Höhenkrankheit (Soroche) ist eine Folge des niedrigen Luftdrucks, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Peru Cusco Höhe" src="http://farm3.static.flickr.com/2350/2163329723_cb0178e7a0.jpg?v=0" alt="Die alte Inkastadt Cusco liegt auf 3430 m Höhe." width="292" height="219" /></p>
<p><!--[endif]--></p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><strong>Häufig treten bei Peru- und Bolivien-Reisenden gesundheitliche Probleme aufgrund der zum Teil ungewohnten Höhenlage auf. La Paz, Potosi, Arequipa oder Cusco beispielsweise, liegen zwischen 2353 m und 4065 m Höhe. Hier ist es nicht selten, dass die Reisenden von der sogenannten Höhenkrankheit (Soroche) geplagt werden.<span id="more-84"></span></strong><span id="more-14"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">Die <a href="http://www.gesundheitsfrage.net/tag/hoehenkrankheit/1" target="_blank">Höhenkrankheit</a> (Soroche) ist eine Folge des niedrigen Luftdrucks, der pro 1000 Höhenmeter um etwa 10 Prozent sinkt. Dies hat zur Folge, dass das Blut in der Lunge weniger Sauerstoff aufnehmen kann. So wird das Blut in Höhen über 3000 m nur noch zu 70 Prozent mit Sauerstoff gesättigt. Die trockene Höhenluft und die verstärkte Abatmung aufgrund des geringen Sauerstoffgehalts verursachen einen erhöhten Flüssigkeitsverlust, der eine Blutverdickung zur Folge haben und somit die Durchblutung der Organe und des Gehirns stören kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">Die ersten Warnzeichen der Höhenkrankheit können bereits ab 2000 m auftreten, ab 3000 m sind sie häufig. Zu den typischen Symptomen zählen Müdigkeit, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, oder Schlafstörungen. In schweren Fällen können auch zu Bewusstlosigkeit und heftige Lungenstörungen auftreten. In besonders schweren Fällen kann es sogar zum Tod durch Ersticken, zu einer Embolie, Thrombose oder einem Herzinfarkt kommen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">Für gewöhnlich ist es ausreichend, die ersten Tage in der großen Höhe ruhig anzugehen und dem Körper Zeit für die Umstellung zu geben. Vor, während und einige Stunden nach der Anreise in andine Höhenlagen sollte nur wenig, leichtverdauliches Essen zu sich genommen werden. Wichtig ist aufgrund des vermehrten Flüssigkeitsverlusts, dass viel Wasser getrunken wird &#8211; auch wenn man nicht durstig ist. Alkohol sollte man zunächst meiden und auch auf das Rauchen sollte vorerst verzichtet werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">Häufig hilft aufgrund seiner blutverdünnenden Wirkung schon ein Aspirin. Ein gutes und beliebtes <a href="http://www.gutefrage.net/tag/hausmittel/1">Hausmittel</a> ist auch der kreislaufanregende Mate de Coca (Coca-Tee), der in Peru und Bolivien in allen Restaurants legal erhältlich ist. Natürlich gibt es in den peruanischen und bolivianischen Apotheken auch spezielle rezeptfreie Medikamente gegen die Höhenkrankheit, wie etwa Paspertin, Effortil oder Coramina Glucosa. Dennoch ist zu bedenken, dass diese Medikamente die Symptome nur überdecken und dadurch dazu verleiten können in noch größere Höhen aufzusteigen, was sehr gefährlich werden kann. Grundsätzlich gilt: Verschwinden die Symptome nach einigen Tagen nicht von selbst oder werden sogar schlimmer, hilft nur noch das Einatmen von Sauerstoff oder der Rückzug nach unten. Wichtig ist es vor allem, bei Anzeichen von Höhenkrankheit, nicht weiter aufzusteigen. Das gilt insbesondere für Höhen ab 4000 m.</p>
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		<title>Medizinische Vorsorge und Impfungen für Peru und Bolivien</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 14:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Impfungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizinische Vorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Reise nach Peru  oder Bolivien bedarf einiger medizinischer Vorsorge, insbesondere, wenn ein längerer Aufenthalt geplant ist, der sich nicht nur auf große Hotelanlagen beschränken soll. Vor allem die Frage, welche Impfungen man durchführen muss oder will, sollte frühzeitig geklärt werden. Grundsätzlich ist vor einer Reise nach Peru oder Bolivien ein Ganzkörper-Check (insbesondere Mandeln, Blinddarm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Reise nach Peru  oder Bolivien bedarf einiger medizinischer Vorsorge, insbesondere, wenn ein längerer Aufenthalt geplant ist, der sich nicht nur auf große Hotelanlagen beschränken soll. Vor allem die Frage, welche Impfungen man durchführen muss oder will, sollte frühzeitig geklärt werden.<span id="more-142"></span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Grundsätzlich ist vor einer Reise nach Peru oder Bolivien ein Ganzkörper-Check (insbesondere Mandeln, Blinddarm und Unterleib) durch den Hausarzt, sowie eine zahnärztliche Kontrolle zu empfehlen. Durch diese medizinische Vorsorge, können sogenannte versteckte Krankheiten erkannt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Mit dem Impfplan sollte bereits einige Monate vor der Reise begonnen werden, damit sich der Körper zwischen den einzelnen <a href="http://www.gesundheitsfrage.net/tag/impfung/1" target="_blank">Impfungen</a> erholen kann und da beispielsweise zwischen den einzelnen Gelbfieberimpfungen gewisse Zeitabstände eingehalten werden müssen.</p>
<p style="text-align: left;">Für eine Peru-oder Bolivien-Reise sollten unbedingt eine Diphterie-, Tetanus- und Hepatitis A-Impfung vorgenommen werden. Darüber hinaus, je nach Länge des Aufenthalts und Zielgebieten der Reise auch eine Hepatitis B-, eine Tollwut, Typhus und eine Gelbfieberimpfung. Wer nicht direkt aus Deutschland anreist, sondern aus einem Gelbfieber-Infektionsgebiet, ist in Peru und Bolivien zu einer Gelbfieberimpfung verpflichtet. Der Nachweis muss mit dem Originalimpfpass erfolgen &#8211; eine Kopie reicht nicht. Kann keine Gelbfieberimpfung nachgewiesen werden, kann die Einreise verweigert oder auch eine Zwangsimpfung verordnet werden. Derzeit ist für Bolivien aus aktuellem Anlass (starke Regenfälle, Naturkatastrophen) eine Gelbfieberimpfung für alle Reisenden vorgeschrieben. Über aktuelle Änderungen kann man sich bei der Landesbotschaft von Bolivien in Berlin erkundigen.</p>
<p style="text-align: left;">Wer außerhalb des Anden-Hochlands reisen möchte, sollte sich zudem über den aktuellen Stand des Malaria-Risikos und eine mögliche Vorbeugung informieren. Grundsätzlich ist von einer Malaria-Prophylaxe aufgrund der vielen Nebenwirkungen abzuraten, allerdings sollte ein sogenanntes Notfallmedikament mitgeführt werden. Eine Malaria-Impfung ist nicht möglich. Aktuelle Informationen zu Impfempfehlungen und speziellen Gesundheitsrisiken in Peru und Bolivien können jederzeit im Tropeninstitut oder im Internet auf diversen Seiten zu <a href="http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/reiseziele/reiseziel.jsp?reiseziel_id=208">Impfungen für Peru</a> und <a href="http://www.fit-for-travel.de/reisemedizin/reiseziele/reiseziel.jsp?reiseziel_id=32">Impfungen für Bolivien</a> eingeholt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Es sind zwar viele Medikamente in Peru und Bolivien erhältlich, dennoch sollte eine kleine Reiseapotheke mit grundsätzlicher Medizin nicht fehlen. Der Hausarzt, der eventuell sogar kostenlose Ärztemuster abgeben kann oder der Apotheker können bei der Zusammenstellung helfen. Spezielle Medikamente, wie etwa gegen die Höhenkrankheit, werden erst in Peru oder Bolivien gekauft.</p>
<p style="text-align: left;">Sinnvoll kann es auch sein, eine <a href="http://www.travelscout24.de/de/glossar-reisegepaeckversicherung.asp">Reisegepäck-Versicherung</a> abzuschließen. So ist man auf jeden Fall immer auf der sicheren Seite.</p>
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