<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fernreise weltweit &#187; Peru</title>
	<atom:link href="http://www.fernreise-weltweit.de/tag/peru/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.fernreise-weltweit.de</link>
	<description>Individuelle Reise-Tipps für Fernreisen in die ganze Welt</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 16:23:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Peru: Die Nazca-Linien</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/04/peru-nazca-linien/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/04/peru-nazca-linien/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 13:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Nazca]]></category>
		<category><![CDATA[Nazca-Linien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=106</guid>
		<description><![CDATA[Die Nazca-Linien in Peru sind noch immer eines der großen Rätsel der Menscheits- geschichte. Wie wurden die riesigen Geoglyphen erstellt? Welchem Zweck dienten sie? Bei den Nazca-Linien liegen in der Steinwüste nahe der Stadt Nazca in Peru handelt es sich um riesige Scharrbilder, sogenannte Geoglyphen, die in den Wüstenboden eingebrannt scheinen. Schnurgerade Linien ziehen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Peru, Nazca, Nazca-Linien" src="http://farm3.static.flickr.com/2017/2163302507_9a658fa842.jpg?v=1240751290" alt="Der Hund - Das Geheimnis der riesigen eoglyphen von Nazca ist bis heute nihct gelüftet." width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Der Hund - Das Geheimnis der riesigen Geoglyphen von Nazca ist bis heute nicht gelüftet.</p></div>
<p><strong>Die Nazca-Linien in Peru sind noch immer eines der großen Rätsel der Menscheits- geschichte. Wie wurden die riesigen Geoglyphen erstellt? Welchem Zweck dienten sie?<span id="more-106"></span></strong></p>
<p>Bei den <a href="http://archaeologie-news.blog.de/2007/01/17/die_ratselhaften_nazca_linien_in_peru%7E1568218/" target="_blank">Nazca-Linien</a> liegen in der Steinwüste nahe der Stadt Nazca in <a href="http://www.fernreise-weltweit.de/category/peru/" target="_blank">Peru</a> handelt es sich um riesige Scharrbilder, sogenannte Geoglyphen, die in den Wüstenboden eingebrannt scheinen. Schnurgerade Linien ziehen sich über Kilometer hinweg und selbst Felsen und Hügel können den genauen geometrischen Formen nichts anhaben. Neben Linien und Kreisen gibt es auch einige Bilder, die vorrangig Tiere darstellen (siehe Bilder unten).</p>
<h4>Die Erstellung der Nazca-Linien</h4>
<p>Die Geoglyphen wurden in der Zeit von 200 bis 600 n. Chr. angefertigt und werden der Nazca-Kultur zugeordnet. Gerade Linien wurden wahrscheinlich durch Visieren über eine oder mehrere Stangen in einiger Entfernung in den Boden geritzt.</p>
<p>Kreise entstanden, indem Pfeile um Pflöcke hermgeführt wurden und die exakten Doppelspiralen konnten erstellt werden, indem zwei lange Seile auf drei im Dreieck angeordnete Pfosten herumgewickelt wurden.</p>
<h4>Die Bedeutung der Nazca-Linien</h4>
<p>Bis heute sind sich die Wissenschaftler nicht einig, wozu die geometrischen Linien und Formen dienten. Es gibt drei Haupttheorien.</p>
<p>Die erste, eher zweifelhafte, Theorie besagt, dass die Linien von Außerirdischen stammen bzw., dazu Dienten mit Außerirdischen in Kontakt zu treten. Diese Theorie entstand vor allem auch aufgrund eine der Geoglyphen, die noch einmal 500 Jahre älter ist, als die anderen. Hierbei handelt es sich um eine Art Männchen, das einem Außerirdischen oder Astronauten ähnelt (siehe Bild unten “Der Astronaut”).</p>
<p>Die zweite Theorie nimmt an, dass die Linien unterirdische Wasseradern anzeigen. Dies trifft aber nur bei einigen der Linien zu.</p>
<p>Eine dritte Theorie besagt, dass die Nazca-Linien als riesiger Kalender dienten. Zudem sollen sie als rituelle Prozessionspfade genutzt worden sein, was auch ihre gigantische Größe erklärt, denn so konnten die Götter die Bilder von oben gut erkennen.</p>
<p>Nach wie vor ist das Rätsel nicht gelöst und es entstehen immer neue Theorien.</p>
<h4>Besichtigung der Nazca-Linien</h4>
<p>Doch gerade das Mystische, Geheimnisvolle hat eine große Anziehungskraft auf viele Touristen und macht einen großen Reiz der Nazca-Linien aus.</p>
<p>Vor Ort kann man einige der Nazca-Linien von einem Aussichtsturm bestaunen. Ratsamer ist es jedoch die Möglichkeit zu ergreifen, eine der kleinen Cesnas zu mieten und über das weitläufige Gebiet zu fliegen. Hierfür wurde extra ein kleiner Flughafen gebaut, von dem aus, die Flieger starten. Von oben hat man einen gigantischen Blick auf die geheimnisvollen Geoglyphen und die Piloten umrunden die Bilder meist mehrmals, sodass auch jeder Passagier, egal auf welcher Seite er sitzt, die Bilder sehen kann.</p>
<h4>Bilder der Nazca-Linien in Peru</h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Nazca, Nazca-Linien" src="http://farm3.static.flickr.com/2039/2164100792_7eb2f1a725.jpg?v=0" alt="Der harpunierte Wal, ca. 63 m gross" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der harpunierte Wal, ca. 63 m gross</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Nazca, Nazca-Linien" src="http://farm3.static.flickr.com/2374/2163303337_ac980c2778.jpg?v=0" alt="Die Spinne, ca. 46 m gross" width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Spinne, ca. 46 m</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Nazca, Nazca-Linien" src="http://farm3.static.flickr.com/2151/2164102954_8fac7dd93f.jpg?v=0" alt="Der Kolibri, ca. 85 m gross" width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Kolibri, ca. 85 m</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Nazca, Nazca-Linien" src="http://farm3.static.flickr.com/2360/2163304535_bb3416c3da.jpg?v=0" alt="Der Guano-Vogel - Schnabellänge: 300 m" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Guano-Vogel &#8211; Schnabellänge: 300 m</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Nazca, Nazca-Linien" src="http://farm3.static.flickr.com/2149/2163302197_d6d51fe5e3.jpg?v=0" alt="De Astronaut - diese Nazca-Geoglyphe ist etwa 500 Jahre älter als die anderen und unterschiedet sich auch in seiner Form deutlich." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Astronaut &#8211; diese Nazca-Geoglyphe ist etwa 500 Jahre älter als die anderen und unterscheidet sich auch in seiner Form deutlich.</p>
</div>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.fernreise-weltweit.de/2008/12/peru-der-nazca-friedhof-bei-chauchilla/" target="_self">Peru: Der Nazca-Friedhof bei Chauchilla</a></li>
<li><a href="http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-trujillo-chan-chan/" target="_self">Peru: Trujillo: Chan Chan</a></li>
<li><a href="http://www.fernreise-weltweit.de/2008/10/peru-oase-lagune-huacachina-ica/" target="_self">Peru: Die Oase und Lagune von Huacachina bei Ica</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/04/peru-nazca-linien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peru: Trujillo: Chan Chan</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-trujillo-chan-chan/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-trujillo-chan-chan/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 09:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Chan Chan]]></category>
		<category><![CDATA[Chimú]]></category>
		<category><![CDATA[Nordperu]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=52</guid>
		<description><![CDATA[Chan Chan bei Trujillo an der Küste von Peru ist eine Stadt, die komplett aus Lehmziegeln erbaut wurde. Umso erstaunlicher ist es, dass auch heute noch große Teile Chan Chans gut erhalten sind &#8211; wie lange noch, ist allerdings fraglich. Chan Chan Das Volk der Chimú beherrschte etwa von 1000 &#8211; 1450 n.Chr. die Küstenwüste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Peru, Chan Chan, Trujillo, Nordperu, Chimú" src="http://farm4.static.flickr.com/3591/3294017929_38f78cd063.jpg?v=0" alt="" width="320" height="240" /><strong>Chan Chan bei Trujillo an der Küste von Peru ist eine Stadt, die komplett aus Lehmziegeln erbaut wurde. Umso erstaunlicher ist es, dass auch heute noch große Teile Chan Chans gut erhalten sind &#8211; wie lange noch, ist allerdings fraglich.<span id="more-52"></span></strong></p>
<h4>Chan Chan</h4>
<p>Das Volk der Chimú beherrschte etwa von 1000 &#8211; 1450 n.Chr. die Küstenwüste von Peru. Das Reich zog sich von Paramonga bis Tumbes und Chan Chan war die prächtige Hauptstadt. Chan Chan war über 20 km² groß (heute sind nur noch 14 km² erkennbar) und vollständig von einer Adobemauer umgeben. Die Blütezeit von Chan Chan war im 13. und 14. Jahrhundert. Zu dieser Zeit beherbergte die Stadt 50.000 bis 80.000 Einwohner und war damit die größte Stadt Südamerikas, wahrscheinlich sogar der ganzen Welt. Noch nie gab es eine größere Stadtanlage, die nur aus Lehmziegeln erbaut war.</p>
<p>Chan Chan bei Trujillo ist symmetrisch angeordnet und an ein künstliches Bewässerungssystem angeschlossen ohne das die Versorgung einer so großen Stadt nicht gewährleistet gewesen wäre. Für die Wasserversorgung wurde das Wasser des Rio Moche in 130 x 45 m großen Becken gesammelt. Für die großen landwirtschaftlichen Anbauflächen um Chan Chan wurde das Wasser aus über 100 Brunnen genutzt.</p>
<h4>Das Ende von Chan Chan und dem Chimú-Reich</h4>
<p>So wie das ausgeklügelte Bewässerungssystem die großartige Blüte von Chan Chan beim heutigen Trujillo erst möglich machte, so war es auch ihr Untergang. Die Inka sperrten die Bewässerungsanlagen der Chimú in den Bergen ab. Ohne Wasser konnte die Bevölkerung von Chan Chan den Inka nicht lange standhalten und 1460 war das Ende von Chan Chan und den Chimú gekommen. Ihr König wurde gefangen genommen und nach Cusco verschleppt, wo er eine Inkaprinzessin heiraten musste.  Die besten Lehrmeister, Handwerker und Goldschmide der Chimú wurden ebenfalls nach Cusco gebracht, um dort dem Inkareich zu dienen. Die Straßen des Chimú-Reiches wurden in das Straßensystem der Inka integriert. Wohin der Rest der Bevölkerung von Chan Chan geflohen ist, ist bis heute unklar.</p>
<h4>Die Zerstörung von Chan Chan</h4>
<p>Obwohl es in der Küstenwüste von Peru bei Trujillo, in der Chan Chan errichtet wurde, kaum regnet, sind nur noch Bruchstücke der gigantischen Stadt erhalten. Neben der Zerstörung durch Menschen sind vor allem starke Niederschläge Schuld daran, die 1925 über Peru hinwegfegten. Damals gab es die bis dato heftigsten Regenfälle in Nordperu. Der Regen zerstörte fast alle der Adobereliefs von Chan Chan und hinterließ eine Stadt, die aussieht wie geschmolzenes Wachs.</p>
<p>1997/98 zerstörten das Klimaphänomen El Niño und damit einhergehender Regen weitere Teile von Chan Chan. Dennoch sind viele Stadtsektoren und Viertel, wie auch einige Adobereliefs von Chan Chan noch gut erhalten und ein Besuch lässt einen staunen, wie eine scheinbar so verletzliche Stadt aus Lehmmauern so groß und mächtig werden konnte.</p>
<h4>Bilder von Chan Chan</h4>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Chan Chan, Trujillo, Nordperu, Chimú" src="http://farm4.static.flickr.com/3591/3294017929_38f78cd063.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chan Chan, Trujillo, Nordperu, Chimú" src="http://farm4.static.flickr.com/3565/3294017999_5e78512be0.jpg?v=0" alt="Restauriertes Adoberelief in Chan Chan" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Restauriertes Adoberelief in Chan Chan</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chan Chan, Trujillo, Nordperu, Chimú" src="http://farm4.static.flickr.com/3373/3294018057_b479306151.jpg?v=0" alt="Nach mehreren heftigen Niederschlägen erinnern die Mauern von Chan Chan an geschmolzenes Wachs." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Nach mehreren heftigen Niederschlägen erinnern die Mauern von Chan Chan an geschmolzenes Wachs.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chan Chan, Trujillo, Nordperu, Chimú" src="http://farm4.static.flickr.com/3301/3294843182_11198cf0fe.jpg?v=0" alt="Einer der riesigen Wasserbehälter, des ausgeklügelten Bewässerungssystems von Chan Chan." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Einer der riesigen Wasserbehälter, des ausgeklügelten Bewässerungssystems von Chan Chan.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Chan Chan, Trujillo, Nordperu, Chimú" src="http://farm4.static.flickr.com/3419/3294018211_19cdf76897.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Chan Chan, Trujillo, Nordperu, Chimú" src="http://farm4.static.flickr.com/3251/3294843326_799dd9687c.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Chan Chan, Trujillo, Nordperu, Chimú" src="http://farm4.static.flickr.com/3323/3294018381_cef00d69d0.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-trujillo-chan-chan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peru: Cusco: Saqsaywamán</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-cusco-saqsaywaman/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-cusco-saqsaywaman/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 09:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Cusco]]></category>
		<category><![CDATA[Saqsaywamán]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[In der näheren Umgebung von Cusco stößt man beinahe alle paar Meter auf alte Ruinen aus der Inkazeit und auch der Präinkazeit. Eine der mächtigsten und beeindruckendsten Ruinenanlagen um Cusco ist Saqsaywamán. Um die Festungsanlage Saqsaywamán ranken sich einige Legenden und Geheimnisse. Einige Archäologen halten die Anlage für eine reine Kultstätte des Sonnengottes noch aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3471/3284860267_1c21799f49.jpg?v=0" alt="" width="324" height="243" /><strong>In der näheren Umgebung von Cusco stößt man beinahe alle paar Meter auf alte Ruinen aus der Inkazeit und auch der Präinkazeit. Eine der mächtigsten und beeindruckendsten Ruinenanlagen um Cusco ist Saqsaywamán.<span id="more-62"></span></strong></p>
<p>Um die Festungsanlage Saqsaywamán ranken sich einige Legenden und Geheimnisse. Einige Archäologen halten die Anlage für eine reine Kultstätte des Sonnengottes noch aus der Präinkazeit. Der Großteil der Forscher ist sich jedoch einig, dass es sich um eine gigantische Festungsanlage handelt. Eine Legende besagt, dass in Saqsaywamán der sagenhafte Schatz der Inka versteckt sein soll. Schätzgräber durchforsteten das ganze Gelände über einen Zeitraum von 300 Jahren nach dem legendären Schatz. Finden konnten sie jedoch nichts. Unter der Festung sollen unterirdische Gänge liegen, die bis zu den Inka-Palästen in Cusco reichen und ein Fluchtweg für die Inka-Könige gewesen sein sollen.</p>
<p>Faszinierend sind vor allem die gigantischen Steine, die trotz ihrer massiven Größe passgenau aneinander gefügt sind. Die Inka sind für ihre einzigartige und beeindruckende Architektur bis heute berühmt und noch unglaublicher wird der Anblick, wenn man sich bewusst macht, dass es bei den Inkas noch kein Rad gab. Der größte Stein in Saqsaywamán hat die Ausmaße 6,20 x 5 x 4 Meter und ein Gewicht von 42 Tonnen. Bis heute ist die Technik des Transports ein Rätsel für die Archäologen. Die Steine sind durch Steinbolzen und -zapfen wie Legosteine miteinander verbunden, sodass kein Mörtel benötigt wurde. Bei den in Südamerika häufig auftretenden Erdbeben konnten die Mauern auf diese Weise mitschwingen und sind bis heute sozusagen erdbebensicher.</p>
<p>“Wamán” ist ein Wort aus der alten Inkasprache Quechua und heißt soviel wie “Falke”. So soll der Grundriss von Saqsaywamán einem Falken gleichen. In der Inkazeit war die Gegend um Saqsaywamán einer der meist gefährdeten Zugänge zu Cusco, der Hauptstadt des Inkareiches, und eine Festung damit unverzichtbar. Der 10. Inca, Tupac Yupanki, ordnete den Bau der Festung Saqsaywamán an. Sein Nachfolger Huayna Cápac führte ihn weiter. Insgesamt sollen 20.000 bis 40.000 Menschen über 70 Jahre an der gewaltigen Anlage gebaut haben.</p>
<p>Trotz der großen Zerstörungswut der spanischen Eroberer und mehrerer schwerer Erdbeben sind drei übereinandergebaute Mauerwälle sehr gut erhalten. Am beeindruckendsten ist die unterste Mauer mit 600 m Länge. Die unterste Mauer ist 9 m hoch, die mittlere sogar 10 m und die oberste 5 m. Die Festung galt als uneinnehmbar.</p>
<p>Ab 17 Uhr ist der Eintritt in Saqsaywamán kostenlos. Die Anlage wird abends zwar angestrahlt, doch in jüngster Zeit kam es nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Weg die Treppen hinunter nach Cusco zu Überfällen und auch sexuellen Belästigungen von Touristen, die alleine unterwegs waren. Sicherer ist es also in einer kleinen Gruppe zu gehen, mit einem Taxi nach Saqsaywamán und zurück zu fahren oder aber, wenn man alleine ist, die Festung vor Einbruch der Dunkelheit wieder zu verlassen.</p>
<h4>Bilder von Saqsaywamán bei Cusco in Peru</h4>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3140/3285679252_e2329ccc45.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3537/3284860717_103cf17f97.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3207/3284861043_d283ecc4c2.jpg?v=0" alt="So dick wie diese 4 Steine sind die Mauern der Festungsanlage Saqsaywamán." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">So dick wie diese 4 Steine sind die Mauern der Festungsanlage Saqsaywamán.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3155/3284861375_d229dbd839.jpg?v=0" alt="In den Ruinenanlagen von Saqsaywamán laufen, wie beinahe überall in Peru, die Lamas frei herum." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">In den Ruinenanlagen von Saqsaywamán laufen, wie beinahe überall in Peru, die Lamas frei herum.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3623/3285679968_cfe28e770d.jpg?v=0" alt="Die tonnenschweren, passgenauen, gigantischen Mauern sind überwältigend." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die tonnenschweren, passgenauen, gigantischen Mauern sind überwältigend.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3622/3284861749_5d806230c8.jpg?v=0" alt="Durch einige, allerdings nur noch kurze, unterirdische Gänge kann man noch heute gehen." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Durch einige, allerdings nur noch kurze, unterirdische Gänge kann man noch heute gehen.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3563/3285678980_f5583f63c6.jpg?v=0" alt="Blick über einen kleinen Teil von Saqsaywamán." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Blick über einen kleinen Teil von Saqsaywamán.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Cusco, Saqsaywamán" src="http://farm4.static.flickr.com/3251/3285678478_99fa6771e2.jpg?v=0" alt="Von saqsaywamán aus hat man auch einen wunderschönen Blick über Cusco." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Von Saqsaywamán aus hat man auch einen wunderschönen Blick über Cusco.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-cusco-saqsaywaman/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peru: Arequipa: Das Kloster Santa Catalina</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-arequipa-das-kloster-santa-catalina/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-arequipa-das-kloster-santa-catalina/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 18:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Arequipa]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster Santa Catalina]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=127</guid>
		<description><![CDATA[Mitten in Arequipa steht das beeindruckende Kloster Santa Catalina. Mit eigenen Straßen, Werkstätten und sogar einer eigenen Wasserversorgung ist es wie eine Stadt in der Stadt. Erst seit 1970 ist das Kloster auch für die Allgemeinheit zugänglich. 1579 wurde mit dem Bau des riesigen Klosters begonnen. Hierfür wurde einfach ein Teil des damaligen Arequipa ummauert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin-left: 15px; margin-right: 15px;" title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3223/3281398265_f55e854e96.jpg?v=0" alt="" width="300" height="400" /><strong>Mitten in Arequipa steht das beeindruckende Kloster Santa Catalina. Mit eigenen Straßen, Werkstätten und sogar einer eigenen Wasserversorgung ist es wie eine Stadt in der Stadt. Erst seit 1970 ist das Kloster auch für die Allgemeinheit zugänglich.</strong><span id="more-127"></span><br />
1579 wurde mit dem Bau des riesigen Klosters begonnen. Hierfür wurde einfach ein Teil des damaligen Arequipa ummauert. In dem Kloster waren vor allem Töchter aus gutem Hause untergebracht, die dort ihre eigenen Häuser und Dienstmädchen hatten. So lebten dort etwa 150 Nonnen und 400 Dienstmädchen, abgeschottet von den Augen der Öffentlichkeit. Erst nach über 300 Jahren, im Jahre 1970 wurden die Klostertore auch für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Öffnung wurde von den Nonnen selbst veranlasst, als nur noch 17 Nonnen im Kloster lebten.</p>
<p>Den Grund des Klosters kaufte eine reiche Witwe, Maria de Guzmán. Danach gehörte es dem Dominikanerorden und wurde der Heiligen Catalina geweiht.</p>
<p>Die riesige Klosterfläche mitten in Arequipa beträgt insgesamt 20.426 m². Eine Stadt in der Stadt mit kleinen Gassen und eigenen Straßennamen, mit Gärten und Werkstätten. Die eigene Wasserversorgung machte das Kloster weitestgehend autark. Nur alle 4 Jahre wurden acht neue Novizinnen aufgenommen, die einen erheblichen Geldbetrag für die Aufnahme und das Leben im Kloster Santa Catalina zu zahlen hatten. In der Regel kamen die Mädchen aus den Familien reicher Spanier. Nach der Aufnahme im Kloster mussten die Familien weiterhin voll für die Lebenskosten der Tochter aufkommen. Nach ihrem Tod wurde von jeder Nonne ein Gemälde angefertigt. Die Bilder hängen auch heute noch im Kloster und können besichtigt werden.</p>
<p>1871 reformierte und liberalisierte die damalige Leiterin des Klosters Santa Catalina in Arequipa, Josefa Cadena, das Kloster. Die Aufnahme war von da an kostenlos. Derzeit wohnen noch knapp 30 Nonnen im Kloster.</p>
<p>Wer sich in Arequipa aufhält, sollte das Kloster unbedingt besichtigen. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die fröhlichen bunten Häuser in rot und blau, der weiße Tuffstein, die maurische Architektur, die Kopfsteinpflaster und schönen Gärten machen einen wundervollen Reiz aus.</p>
<h4>Bilder des Klosters Santa Catalina in Arequipa in Peru</h4>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3541/3282220142_f6b00e07a2.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3421/3281399029_6f991ab20b.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3473/3282219720_d11224480d.jpg?v=0" alt="Das ehemalige Zimmer einer Nonne." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Das ehemalige Zimmer einer Nonne.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3077/3282219934_d52e9c2cc8.jpg?v=0" alt="Eine der vielen Küchen im Kloster Santa Catalina" width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Eine der vielen Küchen im Kloster Santa Catalina</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3269/3282220584_17c6c40ef4.jpg?v=0" alt="Die vielen kleinen Gasen im Kloster Santa Catalina haben ihre eigenen Straßennamen." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die vielen kleinen Gasen im Kloster Santa Catalina haben ihre eigenen Straßennamen.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3329/3282220758_72ffb82b77.jpg?v=0" alt="Der Eingang zum klostereigenen Friedhof" width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Eingang zum klostereigenen Friedhof</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3359/3282221076_b6c7dd9a08.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3286/3281399897_99f2d8c760.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Arequipa, Kloster Santa Catalina" src="http://farm4.static.flickr.com/3452/3282221516_0658265fee.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2009/02/peru-arequipa-das-kloster-santa-catalina/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peru: Der Nazca-Friedhof bei Chauchilla</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/12/peru-der-nazca-friedhof-bei-chauchilla/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/12/peru-der-nazca-friedhof-bei-chauchilla/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 17:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Cementerio Arqueológico de Chauchilla]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhof]]></category>
		<category><![CDATA[Nazca]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=113</guid>
		<description><![CDATA[Wer nach Nazca in Peru fährt, tut dies meist, um sich die geheimnisvollen und beeindruckenden Nazca-Linien anzusehen. Wer jedoch ohnehin schon in der Gegend ist, sollte auch den alten Nazca-Friedhof, den Cementerio Arqueológico de Chauchilla nicht verpassen. Nur etwa 25 km südlich von Nazca, bei Chauchilla, liegt ein alter Friedhof der Nazca-Kultur (200 bis 600 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Nazca, Friedhof, Cementerio Arqueológico de Chauchilla" src="http://farm4.static.flickr.com/3085/3124828147_7fd59a8298.jpg?v=0" alt="Eine von tausenden gute erhaltener Mumien auf dem alten Nazca-Friedhf bei Chauchilla." width="360" height="270" /><p class="wp-caption-text">Eine von tausenden gut erhaltenen Mumien auf dem alten Nazca-Friedhof bei Chauchilla.</p></div>
<p><strong>Wer nach Nazca in Peru fährt, tut dies meist, um sich die geheimnisvollen und beeindruckenden Nazca-Linien anzusehen. Wer jedoch ohnehin schon in der Gegend ist, sollte auch den alten Nazca-Friedhof, den <em>Cementerio Arqueológico de Chauchilla</em> nicht verpassen.<span id="more-113"></span></strong></p>
<p>Nur etwa 25 km südlich von Nazca, bei Chauchilla, liegt ein alter Friedhof der Nazca-Kultur (200 bis 600 n. Chr.). Hierbei handelt es sich um ein riesiges Gräberfeld aus der Präinkazeit mit tausenden von Mumiengräbern. Überall liegen Schädel und Knochenreste, Grabräuber haben hunderte von Gräbern geöffnet. Inzwischen gibt es einen Weg vorbei an 12 freigelegten und überdachten Grabkammern, damit nicht jeder nach Lust und Laune auf den alten Gräbern herumsteigt.</p>
<p>Begraben in der Wüste wurden die Leichen von dem hohen Salz- und Nitratgehalt des Sandes mumifiziert und sind zum Teil bis heute sehr gut erhalten. Bei den Mumien wurden auch viele der bei den Nazca typischen Langschädel gefunden. Der Kopf hatte bei den Nazca eine ganz besondere Bedeutung, da er als Ursprung der Macht eines Menschen galt. Bei den Nazca galt eine längliche Schädelform als Schönheitsideal, weshalb häufig schon Babys Bretter an den Schädel gebunden wurden, um somit die Schädelform während des Wachstums zu beeinflussen.</p>
<p>Auch Schädeloperationen, operative Öffnungen des Schädels, sogenannte Trepanationen wurden von den Nazca bereits durchgeführt &#8211; häufig mit Erfolg.</p>
<p>In den Gräbern des Nazca-Friedhofs bei Chauchilla fand man Keramikköpfe bei Kriegern, die ihren eigenen Kopf in einer Schlacht verloren hatten &#8211; sozusagen als Ersatzkopf.</p>
<p>Den Köpfen besiegter Feinde wurde die Kopfhaut abgezogen und die Nazca fertigten Schrumpfschädel. Es war ein Beweis für Tapferkeit, wenn ein Nazca seinem Gegner den Schädel abschlug. Anschließend wurden die Kopfhaut und alle Weichteile entfernt. Daraufhin wurde ein Loch in die Stirn geschlagen und ein Seil oder eine Schnur durchgezogen, damit der Schrumpfkopf daran getragen werden konnte. Die Lippen wurden mit langen Dornen verschlossen, vermutlich um sich vor dem Geist des Verstorbenen zu schützen.</p>
<h4>Bilder vom Nazca-Friedhof bei Chauchilla</h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Nazca, Friedhof, Cementerio Arquelógico de Chauchilla" src="http://farm4.static.flickr.com/3228/3125656642_79440cde61.jpg?v=0" alt="Die Nazca begruben ihre Toten in einer Hockstellung." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Nazca begruben ihre Toten in einer Hockstellung.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Nazca, Friedhof, Cementerio Arquelógico de Chauchilla" src="http://farm4.static.flickr.com/3203/3125656484_6f7527422e.jpg?v=0" alt="Der Cementerio Arquelógico de Chauchilla bei Nazca - hier liegen tausende Mumien unter dem Wüstensand begraben." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der Cementerio Arquelógico de Chauchilla bei Nazca &#8211; hier liegen tausende Mumien unter dem Wüstensand begraben.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Nazca, Friedhof, Cementerio Arquelógico de Chauchilla" src="http://farm4.static.flickr.com/3111/3124827699_4e8b5bebf3.jpg?v=0" alt="Die langen Haarzöpfe der Mumien sind original." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die langen Haarzöpfe der Mumien sind original.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Nazca, Friedhof, Cementerio Arquelógico de Chauchilla" src="http://farm4.static.flickr.com/3204/3124827565_be1769729e.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Nazca, Friedhof, Cementerio Arquelógico de Chauchilla" src="http://farm4.static.flickr.com/3092/3125656098_fdb6daa73b.jpg?v=0" alt="Die gut erhaltene Mumie eines Babys." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die gut erhaltene Mumie eines Babys.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Nazca, Friedhof, Cementerio Arquelógico de Chauchilla" src="http://farm4.static.flickr.com/3103/3125657062_76b5cf10a6.jpg?v=0" alt="Auch Textilien sind zum Teil erstaunlich gut erhalten." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Auch Textilien sind zum Teil erstaunlich gut erhalten.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/12/peru-der-nazca-friedhof-bei-chauchilla/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peru: Die Oase und Lagune von Huacachina bei Ica</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/10/peru-die-oase-und-lagune-von-huacachina-bei-ica/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/10/peru-die-oase-und-lagune-von-huacachina-bei-ica/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 17:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Huacachina]]></category>
		<category><![CDATA[Ica]]></category>
		<category><![CDATA[Lagune]]></category>
		<category><![CDATA[Oase]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=91</guid>
		<description><![CDATA[Mitten in Peru liegt eine kleine Sandwüste, deren Dünen allen Vorstellungen von der Sahara gerecht werden. Eingebettet inmitten faszinierender Sandformationen befindet sich die beschauliche Oase Huacachina. Hier wachsen um eine kleine Lagune Dattelpalmen und Johannisbrotbäume und jeder Reisende kann ganz nach seiner Façon entweder entspannen oder actionreiche Ausflüge machen &#8211; oder beides. Die Lagune von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Huacachina, Lagune, Oase, Peru, Ica" src="http://farm4.static.flickr.com/3005/2935020002_1bed6a00ae.jpg?v=0" alt="Sanddünen bei der Oase Huacachina. " width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Sanddünen in der Wüste um Huacachina.</p></div>
<p><strong>Mitten in Peru liegt eine kleine Sandwüste, deren Dünen allen Vorstellungen von der Sahara gerecht werden. Eingebettet inmitten faszinierender Sandformationen befindet sich die beschauliche Oase Huacachina. Hier wachsen um eine kleine Lagune Dattelpalmen und Johannisbrotbäume und jeder Reisende kann ganz nach seiner Façon entweder entspannen oder actionreiche Ausflüge machen &#8211; oder beides.<span id="more-91"></span></strong><span id="more-359"> </span></p>
<h4><strong> Die Lagune von Huacachina bei Ica in Peru </strong></h4>
<p>Die <em>Laguna de Huacachina</em> ist auf der Rückseite des 50-Soles-Geldscheines abgebildet. Sie befindet sich etwa 6 km westlich der Stadt Ica in der gleichnamigen Provinz in Peru. Die Lagune wird durch einen unterirdischen Fluss gespeist, der von den Anden herunterfließt und dabei verschiedene Mineralien wie Jod, Eisen und Schwefel mittransportiert. Durch die Mineralien erhält die Lagune eine grün bis rötliche Färbung.</p>
<p>Der Lagune von Huacachina werden Heilwirkungen zugeschrieben und bereits in der Zeit der alten Inka galt die Oase als heiliger Ort. Dies belegt auch der Name, der noch aus der alten Inkasprache Quechua stammt. <em>Huaca</em> bedeutet soviel wie “heiliger Ort” und <em>china</em> ist die “Frau”. Einer Legende nach entstand die Lagune von Huacachina aus den Tränen einer Frau, die ihren verstorbenen Geliebten beweinte. Die Inkagötter sollen die Tränen in die Lagune von Huacachina verwandelt haben.</p>
<p>In den Jahren 1920 bis 1950 war die Lagune von Huacachina noch ein exklusiver Badeort. In den letzten Jahren hat sich das Volumen der Lagune jedoch halbiert. Dies ist vermutlich auf den gestiegenen Wasserverbrauch der Bewohner von Ica und dem damit einhergehenden Absinken des Grundwasserspiegels zurückzuführen. Inzwischen wurden zwei Pipelines gebaut, die regelmäßig Wasser nachpumpen, sodass der Wasserstand in etwa konstant bleibt.</p>
<h4><strong> Umweltverschmutzung in und um Huacachina </strong></h4>
<p>Trotz der unvergleichlichen Schönheit und des beinahe orientalischen Zaubers, die die Oase Huacachina mit den sie umgebenden eindrucksvollen Sanddünen ausstrahlt, geht die Umweltverschmutzung nicht spurlos an ihr vorüber. Immer wieder klagen Reisende nach einem Bad in der Lagune über Hautausschläge und selbst auf den weiter außerhalb liegenden Dünen sind immer wieder Plastikflaschen und anderer Müll zu finden.</p>
<h4><strong> Freizeit-Angebote in Huacachina </strong></h4>
<p>In der Oase Huacachina gibt es viele Hostals, die ganz auf die Bedürfnisse von Entspannung und/oder Spaß suchenden Backpackern ausgelegt sind. Meist haben sogar die billigen Hostals noch einen Pool und ein feucht-fröhliches Barbecue am Abend ist keine Seltenheit.</p>
<p>Dennoch ist natürlich die Wüste mit ihren atemberaubenden Dünen und Sandformationen der Mittelpunkt des touristischen Interesses in Huacachina und der Ausgangspunkt für diverse <a href="http://www.gutefrage.net/tag/freizeit/1">Freizeit</a>-Aktivitäten. Früh morgens sowie abends sieht man vereinzelt Menschen den beschwerlichen Weg auf die Spitze der Dünen hochstapfen. Ziel ist es den wunderschönen und romantischen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang über der Wüste zu bestaunen.</p>
<p>Tagsüber werden abenteuerliche Buggyfahrten durch die Wüste angeboten. Was dabei nicht fehlen darf sind alte Snowboards, deren Bindungen durch Schlaufen ausgewechselt wurden. Die Größe der Schlaufen kann mithilfe eines Klettverschlusses verstellt werden. Die Fahrer der Buggys haben zudem ausreichend Wachs dabei mit dem jeder sein Brett vor der Abfahrt noch ein bisschen tunen kann. Dann geht es in erstaunlich hohem Tempo entweder im Stehen oder im Liegen mit dem Sandboard die Dünen hinunter. Zunächst beginnt man an den kleineren Dünen, die dann allerdings immer größer werden. Ganz ungefährlich ist dies natürlich nicht und hin wieder passieren auch Unfälle. Man sollte sich also nicht überschätzen.</p>
<p>Wer keine Lust auf eine Buggyfahrt hat (ich würde sie jedem empfehlen) oder vom Sandboarden nicht genug bekommen hat, kann sich in beinahe allen Hostals ein Board ausleihen und auf eigene Faust die näherliegenden Dünen um Huacachina erklimmen.</p>
<p>Mit einer Höhe von bis zu 100 m gehören die Sanddünen um Huacachina zu den höchsten Perus. Allein um die fantastische Lage der Oase zu bestaunen, die, umgeben von eindrucksvoller Wüste, beinahe an Erzählungen aus 1001 Nacht erinnert, lohnt sich ein Besuch.</p>
<h4><strong> Bilder der Wüste und Oase von Huacachina bei Ica in Peru </strong></h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Peru, Ica" src="http://farm4.static.flickr.com/3039/2935020474_867130237d.jpg?v=0" alt="Die Lagune und Oase Huacachina." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Lagune und Oase Huacachina.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Peru, Ica" src="http://farm4.static.flickr.com/3171/2935019414_9b0de7a903.jpg?v=0" alt="Die Lagune der Oase Huacachina." width="500" height="375" /></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3286/2934157715_759bd3731c.jpg?v=0" alt="Die Lagune der Oase Huacachina." width="500" height="375" /></dt>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3223/2934160481_70782fe734.jpg?v=0" alt="Die Oase Huacachina." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Oase Huacachina bei Sonnenuntergang.</p>
</dt>
</dl>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3273/2935016578_fa21dcb920.jpg?v=0" alt="Sanddünen bei Haucachina." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Sanddünen in der Wüste um Haucachina.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3170/2934158169_50c8b5257f.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3207/2935017128_7cd2a5014f.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3034/2935017728_e5042b9d03.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3247/2935017318_915ac9c019.jpg?v=0" alt="Eine Buggy-Tour durch die Wüste von Huacachina." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Eine Buggy-Tour durch die Wüste um Huacachina.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3057/2934159747_988ece2d33.jpg?v=0" alt="Sandrutschen in der Wüste von Huacachina." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Wer will kann auch Sandrutschen.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3027/2934159931_f3c40b3940.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3005/2935018836_dd2eb24b8d.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Das ist die höchste Düne, in der Wüste um Huacachina, von der man im Zuge einer Buggy-Fahrt mit dem Sandboard herunterdüsen kann.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3210/2935019162_75503cbd11.jpg?v=0" alt="Für wenig Geld gibt es schöne Hostals." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Beinahe jedes Hostal in Huacachina hat einen eigenen Pool.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3165/2935020290_13e9d336b4.jpg?v=0" alt="Der kleine schwarze Punkt ist einer der Wüsten-Buggies." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der kleine schwarze Punkt in der Mitte ist einer der Wüsten-Buggies.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3013/2934162281_0f69ebe395.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Huacachina, Lagune, Oase, Ica, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3149/2934162397_f9c0e8d5b6.jpg?v=0" alt="Sonnenuntergang über der Wüste von Huacachina." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang über der Wüste um Huacachina.</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/10/peru-die-oase-und-lagune-von-huacachina-bei-ica/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pisco und Pisco Sour</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/10/pisco-sour/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/10/pisco-sour/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 17:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Pisco]]></category>
		<category><![CDATA[Pisco Sour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=93</guid>
		<description><![CDATA[Pisco ist das Nationalgetränk Perus. Das schmackhafte piscohaltige Mixgetränk Pisco Sour sollte sich kein Peru-Reisender entgehen lassen. Meist wird der Pisco Sour zur Begrüßung gereicht oder als Aperitiv getrunken. Die Spanier erkannten bereits im 16. Jahrhundert, dass in den Flussoasen der Küstenwüste Perus ideale Voraussetzungen für den Weinanbau herrschen. Sie pflanzten Quebranta-Reben an und Peru [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="entry"><!-- the entry --></p>
<p><strong>Pisco ist das Nationalgetränk Perus. Das schmackhafte piscohaltige Mixgetränk Pisco Sour sollte sich kein Peru-Reisender entgehen lassen. Meist wird der Pisco Sour zur Begrüßung gereicht oder als Aperitiv getrunken.<span id="more-93"></span></strong><span id="more-353"> </span></p>
<p>Die Spanier erkannten bereits im 16. Jahrhundert, dass in den Flussoasen der Küstenwüste Perus ideale Voraussetzungen für den Weinanbau herrschen. Sie pflanzten Quebranta-Reben an und Peru entwickelte sich innerhalb von 100 Jahren zu einem der wichtigsten Weinanbaugebiete der südamerikanischen Kolonien.</p>
<p>Aus dem Wein wurde Pisco gebrannt. Um einen Liter dieses speziellen Weinbrands zu erhalten, werden 6 bis 7 kg Piscotrauben benötigt. Pisco entwickelte sich schnell zum Exportschlager in die alte Welt und 1629 erhängten die Spanier sogar ein Embargo über peruanische Weinprodukte, um den Weinanbau im eigenen Land zu schützen.</p>
<p>In Pisco und den umliegenden Flussoasen wird die Herstellung des Weinbrands noch immer nach traditionellen Methoden vorgenommen. Alte Pressen, Steingefäße, hartes Brennholz und Destillationsgeräte wie vor hunderten vo Jahren kommen zum Einsatz.</p>
<p>Woher der Name Pisco für den Weinbrand stammt ist umstritten. Eine Meining ist, dass der Pisco schlicht nach seinem Anbaugebiet, der Region Pisco in Peru, benannt ist. Eine andere Theorie besagt, dass das Wort aus der alten Inkasprache Quechua kommt und soviel heißt wie “fliegender Vogel”. Daher wurde auch die heutige Stadt aufgrund des großen Vogelreichtums Pisko genannt. Hier wurden früher diverse Gefäße von hoher Qualität zur Aufbewahrung von Alkohol, unter anderem von Pisco, hergestellt und als Piskos bzw. Pisquillos bezeichnet. Dieser Theorie zufolge wurde der Weinbrand nach den Gefäßen benannt, die ihn beinhalten. Eine dritte Theorie besagt, dass der Name auf die Quechua-Bedeutung “fliegender Vogel” zurückzuführen sei, da man sich nach dem Genuss von Pisco eben wie ein fliegender Vogel fühle.</p>
<p>Pisco gilt sowohl in Chile als auch in Peru als Nationalgetränk und beide Länder beanspruchen jeweils für sich das alleinige Recht Pisco herstellen zu dürfen. Inzwischen hat Peru die weltweite Pisco-Vermarktung an das Nachbarland Chile verloren, das mit 50 Millionen Litern etwa die dreißigfache Menge produziert. Unter dem Motto <em>Peruano desde siempre</em> (schon immer peruanisch) kämpft Peru für die Authentizität des peruanischen Pisco und will den Markennamen weltweit urheberrechtlich schützen lassen.</p>
<p>Der Pisco Sour ist seit den 1920er Jahren bekannt. Er wird mit 3 Teilen Pisco (43%Vol.), 1 Teil frischgepresstem Zitronensaft, 2 Teelöffeln löslichem Zucker, 1 Eiweiß und 10 gestoßenen Eiswürfeln zubereitet. Im Mixer etwa 2 Minuten durchrühren, in Gläser füllen und nach Wunsch mit Zimt bestreuen.</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/10/pisco-sour/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peru: Pisco, die Islas Ballestas und die Halbinsel Paracas</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/09/peru-pisco-die-islas-ballestas-und-die-halbinsel-paracas/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/09/peru-pisco-die-islas-ballestas-und-die-halbinsel-paracas/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 19:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[El Candelabro]]></category>
		<category><![CDATA[Islas Ballestas]]></category>
		<category><![CDATA[Paracas]]></category>
		<category><![CDATA[Pisco]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=105</guid>
		<description><![CDATA[Pisco ist eine ruhige kleine Hafenstadt im Süden von Peru. Spätestens hier sollte jeder Peru-Reisende das peruanische Nationalgetränk Pisco Sour probieren. Desweiteren lohnt sich von Pisco aus eine Besichtigung der Halbinsel von Paracas und der vorgelagerten Isla Ballestas. Zusammen bilden sie das Nationalreservat von Paracas. Neben unzähligen Vögeln sind hier vor allem die vielen Mähnenrobben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3156/2895327951_32ea81f99a.jpg?v=0" alt="Seelöwe auf den Islas Ballestas bei Pisco." width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Seelöwe auf den &quot;Islas Ballestas&quot; bei Pisco.</p></div>
<p><strong>Pisco ist eine ruhige kleine Hafenstadt im Süden von Peru. Spätestens hier sollte jeder Peru-Reisende das peruanische Nationalgetränk Pisco Sour probieren. Desweiteren lohnt sich von Pisco aus eine Besichtigung der Halbinsel von Paracas und der vorgelagerten Isla Ballestas. Zusammen bilden sie das Nationalreservat von Paracas. Neben unzähligen Vögeln sind hier vor allem die vielen Mähnenrobben eine beliebte Touristen-Attraktion.<span id="more-105"></span></strong></p>
<h4><strong> Pisco und das Erdbeben von 2007</strong></h4>
<p>Pisco wurde am 15. August 2007 durch ein Erdbeben der Stärke 8,0 beinahe völlig zerstört. 85% der Stadt fielen dem <a title="Ein Jahr danach - Bericht über Pisco" href="http://peru.keksmafia.de/archiv.php?eintrag_id=67" target="_blank">Erdbeben von Pisco</a>, welches noch 3 Nachbeben nach sich zog, zum Opfer. Insgesamt starben mehr als 500 Menschen, über 1600 Menschen wurden verletzt.</p>
<p>Bei einem Gang durch die völlig zerstörte Stadt hat man das Gefühl, als hätte hier gerade ein Bombenangriff stattgefunden. Überall zerstörte Häuser und Hilfszelte. Von der Kirche, in der allein 90 Menschen zu Tode kamen, stehen nur noch die Außentürme. Dennoch oder gerade deshalb freuen sich die Menschen in Pisco über jeden Touristen, der ein bisschen Geld und Normalität in die Stadt bringt. Daher sollte man sich trotz der erschütternden Bilder nicht scheuen, die Stadt zu besuchen. Ein Besuch hilft den Menschen dort mehr, als das Fernbleiben der Touristen.</p>
<p>Auch wenn Pisco am Meer liegt, sind die Strände nur bedingt zum Baden geeignet. Augfrund des Humboldtstroms ist das Wasser meist sehr kalt und die Strände sind von Müll und angeschwemmtem Treibgut verdreckt.</p>
<h4><strong> Das Nationalreservat Paracas </strong></h4>
<p>Lohnenswert ist dagegen ein Besuch der Islas Ballestas und/oder der Halbinsel Paracas. Gemeinsam bilden sie das <em>Nationalreservat Paracas</em> bei Pisco. Das Reservat wurde am 25. September 1975 gegründet und soll dem Schutz von Meeressäugern und Seevögeln wie beispielsweise Pelikanen, seltenen Blaufußtölpeln, Grautölpeln, Guanay (Guano-Scharben), Guanotölpeln, Biguascharben, Bunstscharben, Humboldt-Pinguinen, Mähnenrobben und anderen dienen.</p>
<h4><strong> Die Halbinsel Paracas bei Pisco<br />
</strong></h4>
<p>Ein Wahrzeichen von Paracas war lange Zeit eine Felsformation, die durch Wind und Meer gebildet wurde. Diese <em>La Catedral</em> genannte Felsbrücke wurde bei dem Erdbeben 2007 jedoch großteils zerstört.</p>
<p>Desweiteren befindet sich etwa 3 km hinter Paracas, am Beginn der Halbinsel das sehenswerte <em>Archäologische Museum Julio C. Tello</em>, in dem man sich anhand verschiedener Funde und Modelle über die Paracas-Kultur (ca. 1000 v. Chr. &#8211; 200 n. Chr.) informieren kann.</p>
<h4><strong> El Candelabro </strong></h4>
<p>Wer nur wenig Zeit mitbringt, für den lohnt sich ein Besuch der <em>Islas Ballestas</em> bei Pisco. Hier geht es vom Hafen in Paracas mit einem Motorboot zu einer etwa zweistündigen Tour um die Inseln.<br />
Der Weg führt zunächst vorbei am beeindruckenden <em>El Candelabro </em>(Der Kerzenleuchter). Hierbei handelt es sich um ein in den Wüstensand eingekerbtes Bild mit einer Höhe von 128 m und einer Breite von über 70 m. Die einzelnen Linien sind etwa 30 cm tief. Vom Wasser aus ist er perspektivisch leicht verzerrt. Er ist uralt und gibt den Wissenschaftlern bis heute Rätsel auf, stilistische Ähnlichkeiten mit den Bodenzeichnungen von Nazca sind jedoch unverkennbar. Trotz der starken Pazifikwinde lässt sich der Candelabro nicht vom Wüstensand zuwehen, da der Untergrund aus verhärtetem Sand besteht. Der Candelabro hat seinen Namen augrund seiner Form die an einen dreiarmigen Kerzenleuchter erinnert. Wahrscheinlich stellt das Scharrbild den halluzinogenen Kaktus <em>San Pedro</em> dar, der bei den Menschen der Gegend früher als heilig galt. Seit jeher dient er Fischern und Seefahrer als Orientierungspunkt.</p>
<h4><strong> Die Islas Ballestas bei Pisco<br />
</strong></h4>
<p>Weiter geht es mit dem Boot zu den <em>Islas Ballestas</em>. Hierbei handelt es sich um eine wild zerklüftete Inselgruppe mit Klippen und ungewöhnlichen Felsformationen. Die schiere Masse der hier lebenden Seevögel und Robben ist überwältigend. Zehntausende von Pelikanen, seltenen Blaufußtölpeln, Guanay (Guano-Scharben), Grautölpeln, Guanotölpeln, Bunstscharben, Biguascharben und Humboldt-Pinguinen leben hier. Der Gestank den die zigtausenden Vögel verursachen ist enorm, doch ebenso überwältigend ist es, ihnen beim Sturzflug in die grünblauen Fluten des Pazifiks zuzusehen und das Spiel der Seelöwen zu beobachten, die sich von den Booten in keinster Weise aus der Ruhe bringen lassen und sich faul und genüsslich in der Sonne aalen. Wer Glück hat, bekommt sogar ein paar Delfine zu Gesicht.</p>
<p>Aus naturschutzgründen dürfen die Inseln nicht betreten und die Tiere nur vom Boot aus beobachtet werden.</p>
<h4><strong> Touren und Preise zur Halbinsel von Paracas und den Islas Ballestas bei Pisco<br />
</strong></h4>
<p>Eine Tour zur Paracas-Halbinsel dauert in der Regel einen halben Tag, in Verbindung mit den Islas Ballestas einen ganzen Tag. Die Tour kann sowohl auf eigene Faust durchgeführt werden, als auch in einem der Reiseagenturen in Pisco oder diekt am Hafen von Paracas gebucht werden. Von Pisco aus fahren täglich mehrere Busse und Colectivos nach Paracas, ein Taxi kostet etwa 5 Euro. Der Eintritt in das Naturschutzgebiet und das Museum kostet noch einmal 3 Euro. Eine gebuchte Ganztageskombination mit der Halbinsel Paracas, den Islas Ballestas und dem Museum kostet bei einer Reiseagentur in Pisco etwa 13 Euro, wer direkt am Hafen bucht muss etwa 10 Euro zahlen zuzüglich der Fahrt zum Hafen.</p>
<p>Bei wenig Zeit ist ein Bootsausflug zu den Islas Ballestas vorzuziehen. Die Preise hierfür sind von der Leistung des Anbieters, der Jahreszeit und der Bootsqualität abhängig und bewegen sich um die 8 Euro pro Person inkl. Anfahrt von Pisco. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Bootstour mindesten 1,5 Stunden dauert und die Seelöwen-Kolonie miteingeschlossen ist. Am besten sind die morgendlichen Touren, nachmittags finden häufig keine Touren mehr statt.</p>
<h4><strong> Bilder </strong></h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco" src="http://farm4.static.flickr.com/3123/2896159224_ae8ee2392d.jpg?v=0" alt="Das vom Erdbeben zerstörte Pisco." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Das vom Erdbeben zerstörte Pisco.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco" src="http://farm4.static.flickr.com/3134/2896159548_0fc159f8ac.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco" src="http://farm4.static.flickr.com/3167/2895320649_e040379a69.jpg?v=0" alt="Von der Kirche stehen nur noch die Außentürme." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Von der Kirche stehen nur noch die Außentürme.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco" src="http://farm4.static.flickr.com/3136/2896160722_78b5f3c621.jpg?v=0" alt="Hilfszelt" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Hilfszelt</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco" src="http://farm3.static.flickr.com/2236/2896160934_a1ce5101c7.jpg?v=0" alt="Am Hafen von Pisco." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Am Hafen von Pisco.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco, El Candelabro" src="http://farm4.static.flickr.com/3162/2896161532_fac7ddbc93.jpg?v=0" alt="El Candelabro" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">El Candelabro</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, El Candelabro" src="http://farm4.static.flickr.com/3200/2896161182_0232a67e30.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3197/2896162912_4bf5e027b1.jpg?v=0" alt="Humboldt-Pinguine" width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Humboldt-Pinguine</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3209/2896164542_06e94d9fb5.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3262/2895325459_8fd0eb0f01.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3198/2895326073_a9be8bd85d.jpg?v=0" alt="" width="375" height="500" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3010/2895328525_df85c2c867.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3119/2896168778_8a1e68f603.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3259/2896169104_28310ac933.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3026/2895330365_6b4f56e83e.jpg?v=0" alt="Auf den Islas Ballestas leben zigtausende Seevögel." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Auf den Islas Ballestas leben zigtausende Seevögel.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3168/2896170604_43e657a147.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3047/2896171184_ff267931bc.jpg?v=0" alt="Pelikane auf den Islas Ballestas." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Pelikane auf den Islas Ballestas.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3245/2895332409_e208994c8e.jpg?v=0" alt="Seelöwen-Kolonie auf den Islas Ballestas." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Seelöwen-Kolonie auf den Islas Ballestas.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3215/2896172142_e57557f040.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3124/2895333615_587448f2a8.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Pisco, Islas Ballestas" src="http://farm4.static.flickr.com/3095/2895333961_848a41b75e.jpg?v=0" alt="Rückenflosse eines Delfins am Hafen von Pisco." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Rückenflosse eines Delfins am Hafen von Pisco.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/09/peru-pisco-die-islas-ballestas-und-die-halbinsel-paracas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peru: Chachapoyas: Kuélap</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/09/peru-chachapoyas-kuelap/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/09/peru-chachapoyas-kuelap/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 12:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Chachapoyas]]></category>
		<category><![CDATA[Kuelap]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=136</guid>
		<description><![CDATA[Von Kuélap, der beeindruckenden Festung der Chachapoya in Nordperu, sind viele Besucher so fasziniert, dass sie ihr sogar vor Machu Picchu den Vorrang geben. Auch, wenn das jeder selbst entscheiden muss, ist Kuélap dem Machu Picchu sicherlich ebenbürtig und auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Festungsanlage Kuélap Derzeit sind die Archäologen noch mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3228/2835204495_6eacba2496.jpg?v=0" alt="Einer der engen Zugänge in die Anlage von Kuélap." width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Einer der engen Zugänge in die Anlage von Kuélap.</p></div>
<p><strong>Von Kuélap, der beeindruckenden Festung der Chachapoya in Nordperu, sind viele Besucher so fasziniert, dass sie ihr sogar vor Machu Picchu den Vorrang geben. Auch, wenn das jeder selbst entscheiden muss, ist Kuélap dem Machu Picchu sicherlich ebenbürtig und auf jeden Fall einen Besuch wert. <span id="more-136"></span></strong></p>
<h4><strong> Die Festungsanlage Kuélap </strong></h4>
<p>Derzeit sind die Archäologen noch mit der Ausgrabung, Säuberung, Instandhaltung und Erforschung der Anlage beschäftigt. Die Wissenschaftler sind sich noch nicht einig, ob es sich bei Kuélap überhaupt um eine Festung handelt, und falls ja, ob die Festung dauerhaft bewohnt war oder den Menschen der umliegenden Dörfer lediglich in Notfällen als Zuflucht diente.</p>
<p>Kuélap liegt auf dem Rücken des höchsten Berges der Gegend in etwa 3000 m Höhe. Der aus Chachapoyas stammende Richter Don Juan Crisóstomo Nieto entdeckte Kuélap eher zufällig im Jahr 1843. Der deutsche Forschungsreisende Ernst Middendorf fand anschließend noch im selben Jahr Schädel und Knochenreste.</p>
<p>Kuélap ist aus 100 bis 200 kg schweren Granitblöcken gebaut. Die Anlage ist von einer gewaltigen Festungsmauer mit etwa 1.5 km Länge und bis zu 21 m Höhe umgeben. Der Ruinenkomplex ist 580 m lang und bis zu 120 m breit.</p>
<p>Ins Innere führen lediglich drei steile Zugänge. Aus strategischen Gründen sind sie an der Basis so schmal angelegt worden, dass immer nur eine Person hindurch konnte. Nach oben werden die Gänge immer breiter, bis sie eine Breite von etwa 4 m erreichen.</p>
<p>Im Inneren der Anlage von Kuélap gibt es verschiedene Stadtviertel mit über 400 ovalen bis runden Steinhäusern. Die Festung besteht aus drei Ebenen, die auch als Stadtviertel bezeichnet werden können. Sie sind dem Stand der Bürger zuzuordnen. So wohnten in der obersten Ebene, wahrscheinlich der Cacique (Häuptling) und die adligen Chachapoya. Hier sind auch die meisten Häuser mit geometrischen Verzierungen, wie etwa Rauten, zu finden. In der zweiten Ebene waren wohl Militärs untergebracht, während in der untersten Ebene die gewöhnlichen Bürger in einfachen, oftmals unterkellerten, Häusern wohnten.</p>
<p>In vielen Häusern ist noch die Küche mit dem Mahlstein zu erkennen. Häufig ist auch ein kleiner, länglicher Gang aus Stein zu sehen, in dem vermutlich Meerschweinchen gehalten wurden, die noch heute als peruanische Spezialität gelten. Durch eine unterirdische Quelle wurde die ganze Anlage mit Wasser versorgt.</p>
<p>Die Chachapoya-Siedlungen bestehen in der Regel aus runden Gebäuden mit einem Durchmesser von 4 bis 12 Metern. In Kuélap wurde auch ein rechteckiges Bauwerk gefunden, das sogenannte “Castillo”. Bisher besteht noch keine Einigkeit über den Zweck des Gebäudes. Es könnte zu Versammlungen der Stammesführer und des Adels gedient haben. Vieles spricht jedoch auch dafür, dass es ein Mausoleum ist, da dort viele Gräber gefunden wurden. Viele der Mumien haben seltsamerweise blonde Haare, was den Wissenschaftlern neue Rätsel aufgibt.</p>
<p>Ein weiteres Rätsel für die Wissenschaftler ist “El Tintero” (das Tintenfass). Hierbei handelt es sich um einen etwa 4 m hohen, sich nach unten verjüngenden Kegelstumpf aus Stein mit etwa 12 m Durchmesser. Darunter befindet sich ein enger Eingang zu einem tiefen unterirdischen Raum. Die Funktion ist bisher unbekannt. Da im Inneren Raubtierknochen gefunden wurden, könnte es sein, dass hier Raubtiere gehalten wurden. Andere Theorien besagen, dass El Tintero als Opferstätte diente, dass er als Gefängnis, zur Folter oder für die Todesstrafe genutzt wurde oder aber, dass El Tintero ein Observatorium war. Die Theorien sind zahlreich.</p>
<p>Im nördlichen Teil der Anlage von Kuélap steht “El Torreón” (der Turm). Dabei handelt es sich um einen etwa 10 m hohen Aussichtsturm, von dem aus sich ein herrlicher Blick über die ganze Umgebung eröffnet. Bei schönem Wetter kann man hier auf der einen Seite bis nach Chachapoyas sehen, auf der anderen bis zum Marañón.</p>
<h4><strong> Die Anfahrt nach Kuélap </strong></h4>
<p>Für die Anfahrt nach Kuélap gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann mit einer Agentur von Chachapoyas aus fahren (ab 4 Personen ca. 8,50 Eurp pro Person inklusive dreistündiger Führung). Rund um die Plaza de Armas gibt es ausreichend Angebote. Wer will kann sich auch auf eigene Faust ein Taxi mieten (ca. 28,- Euro). Auch hier würde es sich jedoch anbieten, sich mit anderen zusammenzutun und den Preis zu teilen. Ein Guide kann problemlos vor Ort in Kuélap angeheuert werden (knapp 5,- Euro (20 Soles) für 3 Stunden).</p>
<p>Die Fahrt dauert etwa 2-3 Stunden (72 km). Vom Parkplatz aus ist es dann noch etwa 1 km, der in ca. 20 Minuten Gehzeit zurückgelegt werden muss. Der Entritt beträgt 12 Soles (ca. 3,- Euro) für Ausländer zuzüglich 4 Soles (ca. 1,- Euro) für die Kamera. Mit Studentenausweis gibt es eine Ermäsigung von 50% auf den Eintritt.</p>
<p>Von Chachapoyas aus fahren auch Busse und Colectivos nach Kuélap. Die genauen Zeiten können unter anderem im Hostal erfragt werden.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist eine längere Wanderung von Tingo aus. Hier können auch Maultiere oder Pferde ausgeliehen werden. Von Chachapoyas nach Tingo dauert es mit dem Auto etwa zwei Stunden. Der Weg von Tingo nach Chachapoyas ist ca. 10 km lang und zum Teil sehr steil (Gehzeit etwa 3-4 Stunden, mit dem Pferd ca. 2 Stunden). Für die Exkursion sollten zwei Tage eingeplant werden. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Tingo &#8211; und nicht vergessen, den Busfahrer zu fragen, wann er am nächsten Tag nach Chachapoyas zurückfährt.</p>
<p>Kuélap ist bei weitem noch nicht so berühmt, wie Machu Picchu. Zudem sind die Ausgrabungsbedingungen schlecht und das Geld knapp. Auch die Anreise ist mühsam, da zunächst einige Stunden mit dem Auto gefahren werden muss und schließlich der letzte Kilometer nur zu Fuß oder mit dem Maultier zurückgelegt werden kann.</p>
<p>All das sind Gründe, weshalb Kuélap noch nicht von Touristen überrannt wird. Wer eine der überragendsten archäologischen Sehenswürdigkeiten Perus, Machu Picchu durchaus ebenbürtig, abseits der gängigen Touristenpfade bestaunen möchte, der sollte sich Kuélap nicht entgehen lassen.</p>
<h4><strong> Bilder von Kuélap </strong></h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3032/2836041406_69ba7008d9.jpg?v=0" alt="Die gagantische Außenmauer der Festungsanlage Kuélap." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die gigantische Außenmauer der Festungsanlage Kuélap.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3121/2835204359_5efa9132c5.jpg?v=0" alt="Die Zugänge sind so eng, dass immer nur eine Person durch konnte." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Zugänge sind so eng, dass immer nur eine Person durch konnte.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3146/2836042414_ea09747c9b.jpg?v=0" alt="Blick auf die typischen Rundhäuser der Chachapoya." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Blick auf die typischen Rundhäuser der Chachapoya.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3243/2835205063_d24fac79fa.jpg?v=0" alt="Noch sind die Ruinen nicht vollständig gereinigt." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Noch sind die Ruinen nicht vollständig gereinigt.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3249/2836042724_12e5023585.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3212/2836042852_a9c4473d3a.jpg?v=0" alt="Das Rautenmuster rechts symbolisiert das Auge des Jaguars, Symbol des Krieges." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Das Rautenmuster rechts symbolisiert das Auge des Jaguars, Symbol des Krieges.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3014/2835205775_c480b637b6.jpg?v=0" alt="Der hntere Teil ist die Küche. Der niedrige Steinbogen ist innen hohl und diente nicht nur als Abtrennung, sondern vermutlich wurden darin Meerschweinchen gehalten. Vorne sind der Mühlstein und Aufbewahrungslöcher zu sehen." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der niedrige Steinbogen ist innen hohl und diente nicht nur als Abtrennung, sondern vermutlich wurden darin Meerschweinchen gehalten. Vorne sind der Mühlstein und Aufbewahrungslöcher zu sehen.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3089/2836041844_d916659be0.jpg?v=0" alt="Lamas alufen auf dem Gelände frei herum." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Lamas laufen auf dem Gelände frei herum.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3206/2835204915_7dc0558a72.jpg?v=0" alt="Vom Aussichtsturm El Torreón eröffnet sich ein fantastischer Blick über die ganze Gegend." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Vom Aussichtsturm El Torreón eröffnet sich ein fantastischer Blick über die ganze Gegend.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3202/2836043390_9617018f0e.jpg?v=0" alt="An vielen Wänden finden sich in Stein gemeißelte Gesichter und Tiersymbole." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">An vielen Wänden finden sich in Stein gemeißelte Gesichter und Tiersymbole.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3150/2835206305_cf989c33ac.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3111/2836043628_f440eaf7ac.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3206/2835206057_0ab1cee01d.jpg?v=0" alt="Die Ausgrabungsarbeiten sind noch in vollem Gange." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Ausgrabungsarbeiten sind noch in vollem Gange.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Chachapoyas, Kuélap" src="http://farm4.static.flickr.com/3246/2835205901_8035644caf.jpg?v=0" alt="Der erste Nachbau eines typischen Chachapoya-Hauses in Kuélap." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Der erste Nachbau eines typischen Chachapoya-Hauses in Kuélap.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/09/peru-chachapoyas-kuelap/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peru: Der Norden: Chachapoyas</title>
		<link>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/08/peru-der-norden-chachapoyas/</link>
		<comments>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/08/peru-der-norden-chachapoyas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 14:29:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Chachapoyas]]></category>
		<category><![CDATA[Karajia]]></category>
		<category><![CDATA[Kuelap]]></category>
		<category><![CDATA[Sholon]]></category>
		<category><![CDATA[Valle de Belén]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fernreise-weltweit.de/?p=58</guid>
		<description><![CDATA[Der Norden Perus ist touristisch bei weitem noch nicht so gut erschlossen wie der Süden. Von Chachapoyas aus beispielsweise lohnt eine mehrtägige Tour. Zu sehen gibt es noch bis vor kurzem verborgene Städte, alte Sarkophage, Wege, Straßen und Ruinen, die immer noch beinahe völlig vom Regenwald verdeckt sind. Eine Tour, die einem das Gefühl gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 291px"><img style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" title="Chachapoyas, Peru, Nordperu, Valle de Belén " src="http://farm4.static.flickr.com/3177/2821569348_122ff8ecf3.jpg?v=0" alt="Das wunderschöne Valle de Belén bei Chachapoyas in Nordperu." width="281" height="500" /><p class="wp-caption-text">Das wunderschöne Valle de Belén bei Chachapoyas in Nordperu.</p></div>
<p><strong>Der Norden Perus ist touristisch bei weitem noch nicht so gut erschlossen wie der Süden. Von Chachapoyas aus beispielsweise lohnt eine mehrtägige Tour. Zu sehen gibt es noch bis vor kurzem verborgene Städte, alte Sarkophage, Wege, Straßen und Ruinen, die immer noch beinahe völlig vom Regenwald verdeckt sind. Eine Tour, die einem das Gefühl gibt in noch unbekannte und geheimnisvolle Gebiete vorzudringen.<span id="more-58"></span></strong></p>
<h4><strong> Chachapoya: Die Wolkenkrieger </strong></h4>
<p>Die Provinz und Stadt Chachapoyas in <a href="http://www.reisefrage.net/tag/peru/1">Peru</a> sind nach dem prähistorischen Andenvolk Chachapoya (1100 &#8211; 1400 n. Chr.) benannt, das etwa zur gleichen Zeit lebte wie die Inkas. Die Inkas gaben den Chachapoya auch ihren Namen, der soviel bedeutet wie Wolkenkrieger. Der Name ist auf die Höhen von 2800 m bis 3400 m zurückzuführen, in denen sich die Chachapoya angesiedelt haben. Die Chachapoya waren erbitterte Gegner der Inkas. Der Inkakönig Tupac Inca Yupanqui besiegte die Chachapoya zwar 1470 in einem großangelegten Feldzug, konnte sie jedoch nie endgültig unterwerfen.</p>
<h4><strong> Eine Tour in der Umgebung von Chachapoyas </strong></h4>
<p>Eine der vielen möglichen Touren in der Umgebung von Chachapoyas ist eine Vier-Tages-Trekking-Tour. Auf die Tour sollte man vor allem warme Kleidung mitnehmen, da man sich stets in Höhen von 2000 bis über 3000 Metern befindet. Vor allem in der Regenzeit sollten auch ein guter Regenschutz und Gummistiefel mit dabei sein.</p>
<p>Am ersten Tag geht es zu den Sarkophagen von Sholon und Karajia und in einer mehrstündigen Trekkingtour durch eine wunderschöne Landschaft bis zum grünen Valle de Belén. Hier übernachtet man in einer behelfsmäßigen Hütte mit Kühen und Pferden vor der Tür, einer abenteuerlichen Küche und natürlich ohne Strom und Heizung. Decken sind jedoch genügend vorhanden.</p>
<p>Am nächsten Tag geht es dann etwa 6 Stunden zu Fuß weiter durch das schöne Tal und hinauf in den Nebelwald. Der Weg läuft teilweise über alte Chachapoya-Straßen und immer wieder verstecken sich im Dschungel Ruinen alter Dörfer und Städte der Chachapoya. Diese Überbleibsel der alten Kultur wurden gerade erst entdeckt und es kommen ständig neue Entdeckungen dazu. Die Ruinen sind noch nicht gereinigt. Sie liegen einfach im Dschungel. Von außen ist nichts zu sehen, sie sind völlig überwuchert und bewachsen, umhüllt von Nebel und es gibt keine Menschen weit und breit &#8211; erst recht keine anderen Touristen. Von den Einheimischen werden immer wieder neue Ruinen entdeckt und man vermutet, dass sich hier ein riesiges Areal alter Chachapoya-Siedlungen verbirgt. Bisher weiß man noch kaum etwas darüber, da das Geld für eine Reinigung und genauere Erforschung noch nicht aufgebracht wurde. Erst jetzt nimmt das Interesse langsam zu und man selbst ist mitten drin &#8211; einfach spannend und faszinierend.</p>
<p>Die Nacht verbringt man dann bei einer peruanischen <a href="http://www.gutefrage.net/tag/familie/1">Familie</a>, bevor es am nächsten Tag zunächst 6 Stunden mit den Maultieren weitergeht. Besonders in der Regenzeit sind die Wege voller Matsch und glitschigen Steinen, weshalb die Strecke des dritten Tages ohne Maultiere in dieser Zeit nicht zu bewältigen wäre. Ich habe wirklich mehr als nur gestaunt, wie diese robusten Tiere klettern können. Wieder geht es durch den Nebelwald und unberührte Natur. Die letzten etwa 2,5 Stunden müssen dann wieder zu Fuß zurück gelegt werden, bis man in ein kleines Dorf mit einem kleinen Hostal kommt. Hier gibt es dann auch endlich wieder eine Dusche (wenn auch nur mit kaltem Wasser).</p>
<p>Am vierten und letzten Tag geht es dann schließlich mit dem Auto nach <a href="http://www.reisen-in-peru.de/2008/09/peru-chachapoyas-kuelap/" target="_blank">Kuélap</a>, einer großen Festung der Chachapoya und der, neben Machu Picchu, zweiten herausragenden archäologischen Sehenswürdigkeit in Peru. Kuélap ist die erste der vielen hier im Umkreis vermuteten Ruinen, die gesäubert, ausgegraben und erforscht wird.</p>
<p>Natürlich gibt es im Umkreis von Chachapoyas noch viele andere Dinge zu entdecken und viele andere Tour-Möglichkeiten. Gerade weil die Region derzeit immer mehr in den Blickpunkt des touristischen Interesses rückt, wird sich hier in kurzer Zeit viel verändern und es wird viele neue Angebote für eine individuelle Gestaltung des <a href="http://www.gutefrage.net/tag/urlaub/1">Urlaubs</a> geben. Eine gute Adresse, an die man sich wenden kann ist Jesus (im Hostal Revash (Plaza de Armas) nach ihm fragen), der selbst die Architektur der Chachapoya studiert hat und immer wieder neue und individuelle Touren anbietet.</p>
<h4><strong> Bilder der Gegend um Chachapoyas </strong></h4>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Sholon, Sarkophage, Nordperu, Chachapoyas" src="http://farm4.static.flickr.com/3072/2821568852_cb532bb313.jpg?v=0" alt="Die Sarkophage von Sholon." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Sarkophage von Sholon.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Karajia, Sarkophage, Sarkofage, Nordperu, Peru, Chachapoyas" src="http://farm4.static.flickr.com/3254/2821568948_8f28357168.jpg?v=0" alt="Die Sarkophage von Karajia." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Die Sarkophage von Karajia.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Nordperu, Chachapoyas" src="http://farm4.static.flickr.com/3274/2820730905_1eeba47f90.jpg?v=0" alt="In der Regenzeit kann es schonmal matschig werden." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">In der Regenzeit kann es schonmal matschig werden.</p>
</div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px;"><img title="Valle de Belén, Nordperu, Chachapoyas, Peru" src="http://farm4.static.flickr.com/3123/2820731331_26b83bee10.jpg?v=0" alt="Das wunderschöne Valle de Belén im Norden von Peru." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Das faszinierende Valle de Belén im Norden von Peru.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Valle de Belén, Chachapoyas, Peru, Nordperu" src="http://farm4.static.flickr.com/3161/2821569220_e74c17426c.jpg?v=0" alt="In der Hütte ganz links, mitten im grünen Valle de Belén, befinden sich die Betten und die Küche." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">In der Hütte ganz links, mitten im grünen Valle de Belén, befinden sich die Betten und die Küche.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px;"><img title="Peru, Nordperu, Chachapoyas, Nebelwald, Dschungel" src="http://farm3.static.flickr.com/2127/2820731489_e1970cafa3.jpg?v=0" alt="Weiter geht es nach oben, in den Nebelwald." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Weiter geht es nach oben, in den Nebelwald.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Nordperu, Chachapoyas, Nebelwald, Dschungel" src="http://farm4.static.flickr.com/3264/2821569610_042e08aa77.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 385px;"><img title="Peru, Nordperu, Chachapoyas, Nebelwald, Dschungel" src="http://farm4.static.flickr.com/3173/2820731629_cb3219f5f7.jpg?v=0" alt="Auf alten Chachapoya-Straßen durch den Dschungel." width="375" height="500" /></p>
<p class="wp-caption-text">Auf alten Chachapoya-Straßen durch den Dschungel.</p>
</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Peru, Ruinen, Dschungel, Chachapoyas, Nordperu" src="http://farm4.static.flickr.com/3245/2821569758_7427fba8fe.jpg?v=0" alt="Im Nebelwald liegen dicht bewachsen alte Chachapoya-Ruinen verborgen." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Im Nebelwald liegen dicht bewachsen alte Chachapoya-Ruinen verborgen.</p>
</div>
<p><img class="aligncenter" title="Ruinen, Chachapoyas, Peru, Nebelwald" src="http://farm4.static.flickr.com/3125/2820731845_69009bd4cb.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Peru, Chachapoyas, Ruinen, Dschungel" src="http://farm4.static.flickr.com/3157/2820731925_cda1c88a03.jpg?v=0" alt="" width="500" height="375" /></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;"><img title="Kuelap, Chachapoyas, Ruinen, Peru, Nordperu" src="http://farm4.static.flickr.com/3025/2820732349_7e2fc51a2d.jpg?v=0" alt="Das letzte Ziel ist schließlich die überragende Ruinen-Anlage Kuélap." width="500" height="375" /></p>
<p class="wp-caption-text">Das letzte Ziel ist schließlich die überragende Ruinen-Anlage Kuélap.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fernreise-weltweit.de/2008/08/peru-der-norden-chachapoyas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

